Beiträge von Christoph 1

    Und so sieht das dann aus


    das ist interessant!


    Diese Marken wurden ja im Stichtiefdruck hergestellt - ein eher aufwändiges Druckverfahren, das heute nicht mehr häufig bei Briefmarken zum Einsatz kommt. Sehr schön sieht man das bei der 50er Briefmarke in der Mitte. Aber warum nicht auch bei den anderen? Keine Ahnung. Hattest Du irgendwelche Zusätze im Wasser? Oder waren die teilweise länger durchfeuchtet?


    Siehste, so findet man immer wieder neue Rätsel...


    Die Dauerserie "Bedeutende Deutsche" von Anfang der 1960er Jahre (auch "Grimmige Deutsche" genannt) gibt es in zwei verschiedenen Papiersorten: mit floureszierendem Papier und mit reinweißem Papier. Diese Unterschiede lassen sich unter einer UV-Lampe gut erkennen. Aber kauf nicht gleich eine - die brauchst Du eigentlich nur, wenn es um hochwertige Briefmarken geht.


    Viele Grüße

    Christoph



    Ergänzung (später hinzugefügt): Ich sehe gerade, dass auf Deinem anderen Bild (wo man die Briefmarken in trockenem Zustand sieht) deutliche Unterschiede erkennbar sind: Die 50 Pf-Marke und eine der 20er sind im Papier verfärbt. Ich tippe auf chemische Einflüsse durch das Umschlagpapier, auf dem die Marken zuvor klebten. Diese chemischen Einflüsse bewirken ziemlich sicher auch die unterschiedliche Durchscheinkraft. Das ist übrigens noch ein weiterer Grund, Briefmarken nicht abzulösen: Diese Verfärbungen entstehen erst beim Abweichen vom Umschlagpapier.

    Hallo P.


    sehr schön, was Du schreibst. Deine Einstellung gefällt mir gut. Sie weicht so wunderbar von den meisten Anfänger-Anfragen ab, die wir hier sonst normalerweise zu lesen kriegen.


    Geh einfach davon aus, dass es bei den von Dir geretteten Briefmarken kaum einen monetären Wert geben wird. Das ist - wie Du ja schon richtig geschrieben hast - auch überhaupt nicht so schlimm.


    Zu Deiner Frage "Warum nicht ablösen":

    Dazu hat unser Sammlerfreund Ron Pichler vor einiger Zeit ein schönes Video erstellt. Schau es Dir mal an, es gibt die Antwort auf Deine Frage:

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    Zu dem Ausschnitt mit der Briefmarke "Egon Erwin Kisch" und dem Einriss:

    Ich weiß zwar (noch) nicht, was da genau passiert ist, aber diese Beschädigung stammt m.E. nicht vom Poststempel. Denn: Der Stempel ist äußerst sanft abgeschlagen (das erkennt man an der Intensität des Abschlags, an den recht dünnen Rändern und am Auftrag der Stempelfarbe). Ich gehe übrigens zu 99% davon aus, dass dieser Stempel aus dem kleinen Ort LORCH in Württemberg stammt (Postleitzahl 7073), hab ich recht? Dort befindet sich eines der größten Briefmarken-Versandhäuser, HERMANN E. SIEGER, das Sammler regelmäßig mit Post versorgte. Diese Sammlerpost wurde immer äußerst sorgfältig gestempelt - dafür hat SIEGER schon gesorgt. Hier muss es also einen anderen Grund für die starke Beschädigung geben.


    Zu den Queen-Marken aus Great Britain: Der Suchbegriff, der Dich ans Ziel führt (hier im Forum sowie in den unendlichen Weiten des www) lautet: Machin-Serie.... Viel Spaß :-) Alleine mit dieser Dauerserie kann man sein ganzes Leben viel Zeit verbringen.


    Zu Deiner Frage nach den Unterschieden in der "Durchscheinkraft" des Briefmarken-Papiers bei der Dauerserie "Bauten" aus den 1960er Jahren: Da müsstest Du mal Bilder zeigen, auf denen man diese Unterschiede erkennt. Auf die Schnelle habe ich keine Antwort parat. Es könnte evtl. an der Art des Papiers liegen, auf dem die Briefmarken zuvor aufgeklebt waren? Oder es könnte in der Tat auch daran liegen, dass es verschiedene Typen der rückseitigen Gummierung gab. Da ich selbst schon seit 15 Jahren nicht eine einzige Briefmarke mehr abgelöst habe, müssen vielleicht andere sich noch mit dieser Frage beschäftigen.


    Weiterhin viel Spaß und Grüße

    Christoph

    Guten Morgen, bitte zunächst keine Marken von Umschlägen ablösen! Das ist ein Fehler, den viele Anfänger machen (ich auch). Später ärgert man sich schwarz, dann ist es aber nicht mehr rückgängig zu machen.

    Viele Grüße

    Christoph1

    Hallo,


    der Stempel ist meiner Meinung nach falsch. Schon alleine die Stempelfarbe ist sehr seltsam.

    Aber vor allem gab es zu keiner Zeit einen Stempel in Leipzig mit Zusatz Altstadt.


    Der hier im Stempel erkennbare Zusatz ALTST. 24 e stammt von einem Stempel aus Dresden....

    Die Stempel in Leipzig trugen in dieser Zeit grundsätzlich immer hinter ergänzend zur Ortsbezeichnung eine Amtsziffer, z.B. C1 oder O28...


    Gruß

    Christoph

    Oha, auf den ersten Blick sehe ich katastrophale Marken, um nicht zu sagen Schrott.

    Bin mir nicht sicher, ob da überhaupt noch das Wort "Wert" benutzt werden kann.

    Klaus, hier geht es doch nicht um die enthaltenen Briefmarken, sondern um das Album selbst. Das ist eine Antiquität! Wenn auch in sehr schlechtem Zustand.


    Schau mal hier diese ebay-Auktion vom Februar 2021:

    https://www.ebay.de/itm/Schaub…-mit-Marken-/184653987294


    Das hat auch einen sehr schlechten Zustand und es wurden am Ende 361,- € zzgl. Versand bewilligt.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo zusammen,


    das ist eine ganz interessante Diskussion. Seit Samstag frage ich mich allerdings schon, worin eigentlich der unmittelbare Zusammenhang eines möglichen "Revivals der Philatelie durch Corona" (siehe Ausgangs-Artikel) und dem Rückgang von tagesaktuellen Briefmarken-Frankaturen bestehen soll? Irgendwie erschließt sich das für mich nicht. Wieso denkt ihr, man könne nur dann Philatelie als Hobby betreiben, wenn man täglich mit Briefmarken frankierte Post erhält?


    Selbst wenn die Deutsche Post irgendwann in naher Zukunft vielleicht mal beschließt, überhaupt keine Briefmarken mehr neu zu verkaufen, (was ich durchaus für möglich halte) ändert das doch gar nix an den unendlichen Möglichkeiten der Philatelie mit all ihren Facetten... Mich würde es jedenfalls nicht sonderlich stören.


    Gerade jetzt in Corona-Zeiten entdecken viele "Schläfer" ihr ehemaliges Hobby wieder neu und vielleicht kommen sogar ein paar ganz neue Philatelisten mit dazu (z.B. durch Beschäftigung mit geerbten oder geschenkten Sammlungen). Aber ob sich dieser Sachverhalt anders gestalten würde, wenn es mehr Tagespost mit Briefmarken auf den Umschlägen gäbe? Ich glaube: nein.


    Viele Grüße

    Christoph

    Guten abend,


    ich kann dem von Wolle und Klaus hervorgehobenen Satz uneingeschränkt zustimmen. Und ich finde es auch falsch, diese Diskussion abzuwürgen. Natürlich wird sie immer wieder geführt und das mag für manche auch müßig sein, aber man muss solche Sätze immer wieder wiederholen, so lange es auch immer wieder Verfechter der Tonne oder Rundablage gibt. Diesen Quark kann man nicht einfach unwidersprochen im Raum stehen lassen.


    Hier zeige ich euch nun fünf Ausschnitte aus den von kunterbunt gezeigten Bildern. Diese fünf Stempelabschläge wären - bie Vorliegen eines Scans anstatt einer Schrägaufnahme - wunderbar für die Dokumentation in der Stempeldatenbank geeignet. Den Handroller aus Göttingen hätte ich sogar gern in meine Stempelsammlung aufgenommen....


     


    Natürlich erkenne ich auch, dass diese Kiloware aus Bethel offensichtlich unterirdisch schlecht war, aber das ist noch lange kein Grund für die Entsorgung dieser Stücke.


    In diesem Sinne viele Grüße,

    der Müllsammler Christoph

    Ergebnis Spiel 41:

    103.87 €


    Das war diesmal äußerst knapp!!


    (1) Mathiasson: 105 €

    (2) Wolffi: 102,- €

    (3) Majakka: 107 €

    (4) Lothar 100 €

    (5) am1937a: 98 €


    Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Nach Kontrolle bitte weiter mit Spiel 42.

    Hallo,

    ich habe die Beiträge von "Gerkisandrino" in diversen Themen heute morgen gelesen. Es waren wirklich reine Belanglosigkeiten. Da stand so etwas wie "oh, was für schöne Marken hier gezeigt werden", oder so in dem Sinn. Das selbe leider in mehreren Themen. Willkürlich und ziemlich sinnfrei. Das Löschen der Beiträge war aus meiner Sicht kein Schaden.

    Gruß,

    Christoph

    Hallo Schildescher,


    ich würde sagen, dass der von Dir zuletzt gezeigte Beleg aus München nicht zu Deiner Sammlung passt. Hier handelt es sich nicht um einen Postfreistempel, sondern um einen (privaten) Absenderfreistempel. Dieser Beleg ist vermutlich dadurch entstanden, dass ein Mitarbeiter / Angestellter / Gast / Besucher des Absenders (ich lese "Mütterheim") den bereits frankierten Brief in die Poststelle gegeben hat. Versehentlich (oder absichtlich) lief dieser Brief zusammen mit den unfrankierten Briefen durch die Freistempelmaschine.


    Mit falsch verwendeten Postfreistempeln hat dieser Beleg jedenfalls nichts zu tun. Bei der Rätselkarte von rama mit PFS aus Frankfurt-Höchst sieht das schon etwas anders aus.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo,

    die rückseitigen Stempelfragmente lassen das Wort EXPEDITION vermuten. Es könnte sich um einen Feldpoststempel handeln. Aufgrund der hier erkennbaren Stempelform (Ellipsenförmig) würde ich aber einen postalisch verwendeten fast ausschließen. Ellipsenstempel waren der Bahnpost vorbehalten und kamen im normalen Postverkehr oder bei der Feldpost meines Wissens nicht vor. Ich denke, dass es sich hier um eine nicht-postalische Stempelung handelt.

    Ob der Hamburg-Stempel zeitgerecht ist, kann ich nicht sagen. Jedenfalls deuten fehlende Amtsziffer und fehlende Unterscheidungszeichen auf ein sehr früh in der Postgeschichte hergestelltes Stempelgerät hin.

    Viele Grüße

    Chrisotph

    Hallo Schildescher,


    in der philastempel-Datenbank ist der Entwerter mit dem Posthorn aus folgenden Orten enthalten:


    37581 Bad Gandersheim

    35216 Biedenkopf

    55411 Bingen am Rhein

    37269 Eschwege

    35066 Frankenberg (Eder)

    61381 Friedrichsdorf

    07545 Gera

    35390 Gießen

    89312 Günzburg

    37235 Hessisch Lichtenau

    53925 Kall

    35039 Marburg

    14467 Potsdam

    55469 Simmern/Hunsrück

    39326 Wolmirstedt


    Briefregion 37 (Eschwege)

    Briefregion 82

    Briefregion 89 (Günzburg)


    Es fällt die relative Häufung aus (Nord-) Hessen auf. Ich gehe aber davon aus, dass dieser Entwerter noch in viel mehr Orten eingesetzt wurde. Wende Dich doch mal an Lothar Gödicke von der Poststempelgilde. Vielleicht kann er weitere hilfreiche Angaben machen.


    Gibt es denn noch weitere Entwerter, die in diesem Zusammenhang interessant sein könnten?


    Viele Grüße

    Christoph