Beiträge von Christoph 1

    Hallo zusammen,


    heute mal wieder zwei Belege mit eher seltenen Portostufen und Mehrfachfrankaturen. Diesmal beide zusätzlich auch noch mit Formnummer.



    Hier sendete der Briefmarkenalbum-Hersteller SAFE im März 1990 eine Werbung an einen Händler in Bielefeld. Zur Frankatur verwendet wurde ein Paar der Mi-Nr. 1383 aus dem Wohlfahrtssatz von 1988. Versendet als Drucksache der zweiten Gewichtsstufe (bis 50g) für portorichtige 100 Pfennig.



    Auch der zweite heute gezeigte Beleg hat philatelistischen Ursprung. Der Landesverband der Briefmarkensammler des Saarlandes versendete im März 1991 eine Broschüre als Büchersendung nach Trier. Frankiert mit einem Dreierstreifen der Mi-Nr. 1388 ergeben sich 60 Pfennig Porto (Büchersendung erster Gewichtsstufe).


    Viele Grüße und frohe Ostern

    Christoph

    Hallo Ralf-Martin,


    noch ist es nicht zu spät!


    Herzlichen Glückwunsch zum heutigen runden Geburtstag. In diesen unruhigen Zeiten kann man vor allem Gesundheit und Gelassenheit wünschen!


    Beste Grüße und frohe Ostern!

    Christoph

    Hmmm, also zumindest stammt Dein Stempel nicht von dem Stempelgerät, dessen Abschlag von Schlegel als falsch geprüft worden ist (siehe meinen obigen Beitrag mit Link zum falsch geprüften Stempel bei stampsX).


    Die Anordnung des Stempeltextes sowie die Schriftart bei der Amtsziffer 1 weichen voneinander ab.


    Mehr kann ich nicht sagen.

    Hallo SBZ-Sammler,


    als erstes fällt auf, dass der Stempel auf Deiner Abbildung nicht kreisfürmig ist. Die Optik wirkt ellipsenförmig. Vermutlich liegt das daran, dass es sich um ein Foto handelt und nicht um einen Scan. Um den Stempel richtig beurteilen zu können, wäre ein Scan zwingend erforderlich.


    Vom Stempelbild her hätte ich Zweifel an der Echtheit des Stempels. Schriftart der Ortsbezeichnung und der Datumszeile passt m.E. nicht zusammen. In der Ortsbezeichnung sind die Buchstaben in sich uneinheitlich. Aber das ist nur ein erster (laienhafter) Eindruck.


    Vergleiche mal folgenden Abschlag eines anderen Stempelgeräts (UB b):

    https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/197260


    Mit UB d konnte ich in beiden Stempeldatenbanken kein Vergleichsstück finden. Aber das muss nichts heißen.


    Grüße

    Christoph



    PS: Der von Dir gezeigte weitere Stempelabschlag aus dem Jahr 1948 stammt von einem völlig anderen Stempelgerät. Als Vergleichsstück nicht geeignet.

    Sorry, aber diese Marken sind wertlos und im schlechten Zustand. Bekommste überall geschenkt.

    Sorry, Klaus, aber das ist Quatsch. Zeige mir bitte, wo ich so einen Nothilfesatz mit Traum-Stempeln oder so eine Portomarke geschenkt bekomme.


    Warum werden eigentlich wertlose sowie in schlechtem Zustand befindliche Marken nicht vernichtet?

    Es macht doch keinen Sinn, altes Papier in kleinen Stücken aufzuheben.

    Es macht durchaus Sinn, wenn man sich zum Beispiel für die Stempelforschung interessiert. Ein guter Stempel ist auch auf einem "Knochen" aufhebenswert. Auch bei fälschungsgefährdeten Marken kann es sinnvoll sein, so viele Vergleichsstücke wie möglich zu haben. Ob die beschädigt sind oder nicht, spielt dabei so gut wie keine Rolle.

    Die eigentliche Antwort auf Deine Frage nach dem "Warum" ist aber: Weil i.d.R. die Besitzer nicht sicher sind, ob eine Marke "wertlos" ist und weil sie als Laien häufig auch nicht in der Lage sind, einzuschätzen, wie gut oder schlecht der Zustand ist.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Jonas,


    der Nothilfesatz (Satz! kein Block!) von 1924 mit den wunderbaren Vollstempeln aus Schotten hat durchaus seinen Reiz. Bei solchen Stempeln werde ich allerdings im ersten Moment immer ein wenig skeptisch, denn die sind ja fast "zu schön um wahr zu sein". Sprich: eine Prüfung auf Echtheit der Stempel wäre anzuraten (die Kosten einer solchen Prüfung stünden freilich wohl nicht in einem optimalen Verhältnis zum möglichen Ertrag bei Verkauf des Satzes).


    Ansonsten wäre bei einwandfreier Erhaltung für diesen Satz wahrscheinlich schon ein Handelswert von ca. 30 € zu erzielen.... Dein Foto lässt allerdings nicht eindeutig erkennen, wie der Zustand der Marken ist. Entscheidend ist die braune 50-Pfennig-Marke, weil das die Marke mit dem höchsten Wert ist. Bei der blauen 20er erkenne ich Stockfleckenbefall, liegt aber vielleicht auch am Foto.


    Und noch ein Nachsatz an labarnas gerichtet:

    In welcher Form und in welchem Umfang hier auf Anfragen zur Schätzung reagiert wird, ist doch jedem selbst überlassen, oder? Warum sollte Jean-Philippe sich die Mühe machen und im MOK nachsehen oder delcampe verlinken? Ich hätte dazu auch keine Lust. Man gibt eine eigene, ganz persönliche Einschätzung ab, so wie ich jetzt auch zu diesem Nothilfe-Satz. Wie viel Zeit ich dafür investiere, möchte ich mir von niemandem vorschreiben lassen.

    Und wir sind uns doch einig, dass die oben getroffene Einschätzung "schlechte Erhaltung, geringer Wert" insgesamt zutreffend war? Insofern aus meiner Sicht auch absolut hinreichend.


    Beste Grüße

    Christoph

    Hallo,


    Ich hatte auch überlegt, mir dieses Werk zuzulegen. Habe dann bei zwei sehr erfahrenen Sammlerkollegen von der Poststempelgilde nachgefragt, was sie von dem Buch halten. Ergebnis: Beide waren unabhängig voneinander entsetzt / enttäuscht / verärgert über dieses Werk. Umfang, Inhalt und Preis stehen nach deren Meinung in keinem Verhältnis. Zudem enthält es wohl mehrere eindeutige und vermeidbare Fehler (grob falsche Beschreibungen von Stempeln). Vom Kauf wurde mir dringend abgeraten. Diesem Rat bin ich gefolgt.


    Frage an Dich: Was hättest Du von diesem Werk erwartet? Sprich: Welchen Zweck müsste das Buch für Dich erfüllen?


    Viele Grüße

    Christoph

    Könnte auch Friedrichsfelde, Friedrichshagen sein??

    Hallo Henrik,


    Dein Stempel ist von Friedrichsfelde. Das erkennt man in der Vergrößerung an dem bisschen lesbaren Stempeltext und bei Vergleich mit anderen Abschlägen dieses Stempelgeräts:



    Friedrichshagen hatte zu dieser Zeit andere Stempel. Und Friedrichshain gehörte zu der Zeit bereits zu Berlin und hatte keine eigenen Stempel mehr...


    Im Text der Postkarte meine ich auch in der Überschrift zu erkennen: Lichtenberg, den 16.6.09 - das würde ja ebenfalls zu Friedrichsfelde (Ortsteil von Lichtenberg) gut passen.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Andi,


    was verstehst Du denn genau unter "einem gewissen Geldwert"? Bei dieser Art von Belegen gibt es keine festen allgemeingültigen Preise. Sie sind immer so viel "wert", wie jemand bereit ist, dafür zu zahlen. Es kann sein, dass ein Spezialsammler seit Jahren auf der Suche nach genau diesem einen einzigen Beleg ist, bspw. wegen des Motivs auf der Postkarte oder wegen einem speziellen Stempel. Wenn dann (z.B. bei ebay) sich zufällig auch noch ein zweiter Sammler genau für diese Karte interessiert, dann kann es durchaus sein, dass eine einzelne Karte im hohen 2-stelligen Bereich verkauft wird. In der Regel wird es sich aber eher um eine Preisspanne zwischen ein paar cent und ein paar wenigen Euro pro Stück handeln.


    Genauer kann man das nicht taxieren, ohne jeden einzelnen Beleg genau anzuschauen. Im Moment sehe ich auf Deinen Bildern 26 verschiedene Belege. Wenn Du alle zusammen verkaufen möchtest, fände ich einen Preis zwischen 10 und 15 € attraktiv. Bis zu 20 € fände ich noch im Rahmen -alles darüber wäre aus meiner Sicht schon grenzwertig hoch.


    Vielleicht hilft Dir das...


    Aber eigentlich möchte ich Dir empfehlen, Dich nicht zu sehr an Geldwerten zu orientieren, sondern mal zu versuchen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was Deine Oma gesammelt hat, wie sie gesammelt hat und was ihr dabei wichtig war. Das ist doch ein ganz persönlicher Bezug, den außer Dir niemand hat. Insofern wäre für mich der ideelle Wert einer solchen Sammlung viel wichtiger.


    Viele Grüße

    Christoph

    Für Berlin gibt es eigentlich auch ein eigenes Unterforum. Aber warum muss dieser Thread auch unter BRD stehen, wenn man portogerechte Mehrfachfrankaturen aus aller Welt zeigen will ? Die alten englischen waren durchaus sehenswert.

    Für alle später hier Lesenden zur Erklärung: Es wurden heute in diesem Thema einige englische alte Belege mit seltenen Mehrfachfrankaturen gezeigt - dann jedoch wieder gelöscht, weil das Thema im Forum unter dem Oberbegriff "Bundesrepublik" einsortiert ist und die gezeigten Belege deshalb von einigen Mitgliedern als nicht passend angesehen wurden..


    Die Frage "Berlin ja/nein in diesem Thema" wurde bereits in den Beiträgen #7 und #9 geklärt. In späteren Beiträgen kamen dann auch noch ein paar Belege aus anderen deutschen Sammelgebieten dazu. Ich fand das (als Ersteller des Themas) nicht so tragisch. Ich kann ja auch nichts für die Forums-Struktur, die eben nach örtlichen Sammelgebieten und nicht nach Themen gegliedert ist. Ein passendes Thema, um Mehrfachfrankaturen aus aller Welt zu zeigen, lässt sich in dieser vorgegebenen Forums-Struktur leider nicht integrieren. Und eigentlich halte es auch nicht für sonderlich sinnvoll, für jedes Nischenthema ein eigenes Thema aufzumachen, also bspw. Mehrfachfrankaturen Deutsches Reich, Mehrfachfrankaturen Berlin, Mehrfachfrankaturen sowjetische Zone..... etc..... Das wäre doch sehr anstrengend, oder?


    Ich würde mich ebenfalls freuen, wenn die gelöschten englischen Belege in einem passenden Thema, wie auch immer, wieder auftauchen.


    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo Schimmel,


    bist Du sicher mit dem Jahr 2012? Ich hätte jetzt anhand des Stempels auf 2013 getippt... ?



    Aber 2013 würde es mit dem Porto für einen Maxibrief (2,20 €) nicht mehr hinhauen, denn der wurde ab 1.1.2013 auf 2,40 € erhöht.


    Der Stempel aus dem BZ 85 hat in meiner Optik auch ar als UB, aber vermutlich ist es der seinerzeit häufig verwendete mit UB er.



    Viele Grüße

    Christoph

    Hallo zusammen,


    danke an Tucholsky und saeckingen - dann lag ich ja doch gar nicht so falsch. Nur das "je 100 Pfennig" kann man offenbar verschieden interpretieren... (volle 100 Pfennig wären hier 9900 Pfennig, dann kommt man auf 100,50 Mi€ - oder eben pfenniggenau 9990 Pfennig, dann kommt man auf die 90 Pfennig mehr, also 101,40 Mi€.


    Aber letztlich ist das ja wurscht. Fakt ist: Die Katalognotierungen für diese ATM sind utopisch hoch und entsprechend in keiner Weise auch nur annähernd einem realen Preisniveau. Und ich war mir eigentlich sicher, dass ich einem Denkfehler unterliege, weil die Preise ja gar nicht so hoch angesetzt sein können. :traeumich:


    Nun kann ich, quasi im Gegenzug, für Heliklaus noch die Sache mit den Tastensätzen aufklären: Das sind feste Zusammenstellungen eines ATM-Typs aus mehr oder weniger gängigen Werten. Der TS 2.2.1 ist von 1993 und besteht aus den Werten 10, 50, 80, 100, 130, 200, 300 und 400 Pfennig. Genau diese Zusammenstellung wird mit einem Katalogwert von 22,- Mi€ postfrisch angegeben. Das hat also mit dem Höchstwert 9990 Pfennig in diesem Fall nix zu tun.


    Viele Grüße

    Christoph