Beiträge von labarnas

    @PrometheusCGN, würde mich mal damit beschäftigen, was eine Sammlung + die Alben kosten. Meist kann man im Zubehör richtig Geld versenken. Kauft man hingegen eine Teilsammlung kommt man preiswerter an das Zubehör und hat dann noch zusätzlich Marken dazu. Meine Erfahrung ist der Verkauf solcher Dinge unter dem Neupreis des Zubehörs.


    Grüße

    labarnas

    Nun gibt es in meiner Sammlung auch eine »Sowjetischo« statt »Sowjetische«, die den Primärfehler »zusätzliche kleine Kralle an unterer Pfote« zeigt und somit in der letzten Spalte des Bogenfeldes, von F10 bis F100 vorkommt. So wie die richtige F50. Aber hier zeigt ein vorhandener Plattenfehler, dass es sich um die F70 des CI-Bogen handelt. Deswegen die Auflage I, weil Urfehler ab der II Auflage fehlen.


    Nun könnte man ja schreiben, ok eine Marke. Aber ich habe auch noch ein Paar mit einer F67 und F68 vom CI-Bogen. Dort ist bei den gleichen Plattenfehlern auch ein »Sowjetischo« statt »Sowjetische« vorhanden. Leider habe ich von den Überdruckmarken keinen Schalterbogen vom Typ C. Aber es ist schon stark. Wobei hier ja durch das Paar klar ist, dass es nicht die F50 sein kann.


    Es kommen jetzt mal ein paar Beispiele, warum man den Aufdrucken nicht trauen kann. Die Einzelmarke sieht ganz klar nach dem Aufdruckfehler F50 PF III »Sowjetischo« statt »Sowjetische« aus. Ohne die Kenntnis der Urfehler der 5 Pfg. Marke würde man vollkommen daneben liegen. Dieses »o« kann eine Druckzufälligkeit sein.


    Es ist jedenfalls auf dem CI-Bogen im Bogenfeld F67 einzuordnen.


    Wie bei allen Bögen der Berliner Bärenmarken gibt es einen bogenbestimmenden Plattenfehler. Der zum B-Bogen wird in den Katalogen bereits 1946, z. B. Illustrierter Briefmarkenkatalog Neudeutschland, von J. Müller, mit damals 17 RM beziffert. Auch im Michel-Spezial (2019) beträgt der Preis für den Urplattenfehler 1 A XII 17 Euro. Der Preisaufschlag für den Plattenfehler mit Aufdruck beläuft sich auf 50 Prozent.


    Dann von der 200 B AB BIII die bestimmenden Feldnummer F25 beim Aufdruck: »verkürzter unterer Bogen des »S« von Sowjetische«



    Im Vergleich mit dem A-Bogen ist zu sehen, dass die Lage des Aufdruckes abweicht. Derartige Verschiebungen sind häufig und werden nicht extra bewertet.

    Bevor ich die Druckzufälligkeiten bei den Aufdruckfehlern einstelle, dann noch etwas zu einigen Bögen. Es ist schon erstaunlich, was man so alles hat (?). Also hier ein BIII-Bogen. Ebenfalls mit dem Aufdruck-Plattenfehler IV - Bogenfeld F25.


    Zuerst die Passerkreuze [PK], die den BIII identifizieren. Bei diesem Bogentyp werden das linke und das rechte PK benötigt. In dem Bild ist noch ein Reststrich vom rechten PK des A-Bogens zu sehen.


    Hallo labernas,


    witziger Zufall, ich schaue gerade nach Deinem Link, genau die Auktion habe ich gekauft ;-)

    Danke auch für den Tip für Michel-Kataloge. Dann reicht mein Spezial wohl aus.

    Oh, das freut mich, dass es so geklappt hat. :-)


    finde die Schantl-Kataloge schon in Ordnung, besonders die alten Ausgaben. Aber die hatten auch ihren Preis.


    wünsche schon mal einen guten Start ins Wochenende

    labarnas

    Dann noch etwas zu dem »Zono«. Im Michel Spezial wird auf bekannte verstümmelte oder verschmierte Buchstaben, z. B. »Zono« hingewiesen (Druckzufälligkeiten). Bei all den mir vorliegenden Schalterbögen ist nur auf dem Bogen mit dem Aufdruck-PF II (F90) der Ansatz eines »Zono« vorhanden. Mal zum Vergleich daneben ein Bogenfeldauszug von F97 der Michel-Nummer 201 A (ebenso PF II).


    Dann zum Aufdruckplattenfehler F90 PF II ausgewechseltes größeres »g« in »Besatzungs«


    Die Abbildung stammt ebenfalls aus einem AI-Bogen, die Plattenfehler der Urmarke kommen im nächsten Post. Habe zum Vergleich beim größeren »g« mal das von dem benachbarten Bogenfeld hinzugefügt.


    Bei dieser Ausgabe habe ich 3 der 4 möglichen Aufdruckfehler. Der Plattenfehler I befindet sich auf dem Bogenfeld 93 und kommt auf jedem der Bogentypen A bis D vor. Es gibt auf dem Feld 93 weitere Fehler, die von der Urmarke stammen.


    PF I Punkt zwischen »s« und »c« in »Sowjetische« 


    Habe mir mal gedacht, dann kann man ja ebenso für die 200 A ein Thema eröffnen. Denn vielleicht kommen ja ein paar Aufdruckfehler zusammen. Auch hier liegen mir einige Schalterbögen vor. Die Urplattenfehler sind annähern, aber nicht immer, zur 200 B gleich. Ich würde mich freuen, wenn das eine oder andere zu dieser Ausgabe beigesteuert wird.


    Noch etwas zu den Daten (nach Michel-Spezial Bd. II 2019):

    • Auflage: 3.864.500 Überdrucke der Michel-Nr. 1 AA (gezähnt K14)
    • Gültigkeit: vom 19.09.1948 bis 28.02.1950 und in Berlin (West) bis zum 20.03.1949
    • Papierart: u = glänzendes, weißes, gestrichenes Papier und v = gewöhnliches, mattes, weißes Papier
    • Gummierungsarten: x = glatte, matte bis glänzende Gummierung und y = senkrecht geriffelte Gummierung
    • Aufdruck im Buchdruck von Giesecke & Devrient sowie Noack
    • Aufdruckfehler: I - IV

    @harweg 


    ich wünsche Dir zu Deinem Geburtstag

    alles Gute und natürlich Gesundheit

    Erfolg bei der Erforschung der DDR-Blöcke

    eine schöne Feier

    und immer ausreichend an Zeit

    zur Erfüllung all Deiner Wünsche


    :torte:


    labarnas