Beiträge von stampsx

    Hallo,


    zwei Anmerkungen:


    1. die im ersten Beitrag des Themas vorgestellten drei Marken werden nicht als postfrisch angeboten. Man soll auf die Bilder sehen


    2. alle drei Marken haben falschen Gummi. Das hätte angegeben werden müssen


    Der Anbieter ist mit ähnlichen Angeboten mehrfach aufgefallen und das Geschäftsmodell könnten unklare Angebote falsch gummierter oder falsch gestempelter Marken sein.


    Ein erster Test für einen Anbieter kann hier gemacht werden:



    Am Ende, hinter = einfach den Anbieternamen bei Ebay schreiben.

    Hallo,


    die Omniablätter sind aus Hart-PVC-Folie. Diese Folien halte ich für völlig ungeeignet zur Unterbringung von Druckerzeugnissen, also auch Briefmarken, die Druckfarben wie "Bleiweiß" enthalten können.


    Nicht nur ich halte die Folien für ungeeignet. Deshalb kann man die oft billigst kaufen. Viele Sammler werfen die gebrauchten Folienseiten einfach weg. Wer die Folien für unbedrucktes Papier oder andere Produkte braucht, kann sich sicher welche schenken lassen.


    Mhr zum Thema? Einfach bei Google nach Stichworten wie "dr. udo groß bleisulfid" suchen. Natürlich ohne die Gänsefüße.


    Die Folien muss man nicht wegwerfen. Man kann sie, zum Beispiel, sinnvoll für Kaffeesahnedeckel verwenden:

    Hallo,


    Randspalt ist ja kein geschützter Begriff. Im engeren Sinn sind Schnitte oder Risse gemeint, die das Markenbild nicht treffen. Da Briefmarkenpapier zu fast 100% nicht aus mehreren Lagen besteht, kann auch kein auseinanderklaffen von übereinander liegenden Papierteilen vorliegen. Das ist schon eine verwegene Idee.


    Hier ein Attest, in dem das Wort im engeren Sinn gebraucht ist.


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    Hallo,


    als Massenware bezeichnet man die Marken, die in jeder Anfängersammlung enthalten sind und die nicht durch besondere Qualität oder Merkmale, sammelwürdig sind.


    Was ist daran schlimm? Kaufe auf Auktionen mehr als eine billige Sammlung eines Gebietes. Ganz schnell hast du jede Menge Marken, die du nicht brauchst und auch nicht mit bezahlt hast. Die wurden weder brutto noch netto gerechnet.

    Hallo,


    klassische Marken kommen nicht nur in sehr unterschiedlicher Qualität vor, sondern auch mit vielen individuellen werterhöhenden und wertsenkenden Merkmalen.


    Von daher können "Katalogpreise" (nicht "...werte") nie den Wert eines individuellen Stücks festlegen.


    Die übliche Durchschnittserhaltung ist bei vielen Gebieten eine objektiv schlechte Erhaltung. Deshalb sind die üblichen Durchschnittshandelspreise bei etwa 10% vom "Michel".


    Dazu kommen noch die unerkannten oder aus sonstigen Gründen mitgerechneten Stempel- und Ganzfälschungen. Das senkt den Durchschnittspreis von "Sammlungen" auf 3% - 5% von irgendwelchen Katalogpreisen.


    Wir lösen immer wieder Stempelsammlungen auf, die wir früher einmal erworben hatten, um Grundlagen für Stempelhandbücher zu haben. Das sind in der Regel völlig unauffällig aussehende Stempel auf billiger Massenware. Für solche Marken erzielen wir im Schnitt nicht 100% oder 200% vom Michel, sondern eher 1000%.


    Das Problem liegt darin, dass nur weit fortgeschrittene Sammler Werte richtig einschätzen können. Das nächste Problem liegt darin, dass sich viele Sammler für weit fortgeschritten halten, aber keine Ahnung von Briefmarken haben. Das spiegelt sich im gesamten Markt wieder und führt auch zu so falschen Pauschalbehauptungen, wie weiter oben aufgestellt.


    Gute Hinweise gibt Drache in seinen Beiträgen. So detailliert muss man sich mit jedem Einzelstück befassen. Die Summe der Einzelpreise ergibt den Preis für die Sammlung.


    Gut ist auch das Beispiel mit den zwei Badenmarken, angeschnittene Gurken, Wert zusammen 1,- und Hannover Ganzfälschung mit Wert Null und Preußen ungebraucht, nochmal 1,- Euro. Markt 2,- Euro VK-Preis für die 4 Marken.

    Hallo,


    nach etwas längerer Pause, auch angeregt durch die Beiträge hier, ist der Handbuchentwurf wieder einmal überarbeitet worden. Neu definiert sind:


    Teilrechteck - ein Rechteck mit einer fehlenden Seite


    Rechteckwinkel - ein Rechteck mit zwei fehlenden Seiten


    Siehe Seite 8 im Handbuchentwurf:


    Hier der Grund dafür:


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    Hallo Filli,


    wenn es zu kompliziert wird, schlägt auch Anderson vor, so etwas wie "Sonderform" zu sagen. Solange man aber systemkonform definieren kann, sollte man das auch tun.


    Anderson beschreibt auf Seite 32, Abb. 106, eine Stempelform "Wellenkreis mit Rechteck". Ein Kreis, in Wellenform gezeichnet, mit einem freistehenden Rechteck darin. Das entspricht dem System. Neben Wellenkreis..., Punktkreis..., Zackenkreis.... kann man auch Stufenkreis definieren. Es ist nicht missverständlich, es ist systemkonform und analog zu anderen Beispielen.


    Ansonsten sind alle Formen bereits beschrieben. Es endet mit "freie Formen".

    Hallo Wolle,


    das du nicht verstanden hast worum es geht konnte jeder hier lesen. Jetzt einen Krieg zwischen Spanien und Deutschland zu vermuten halte ich für total irre, weiß aber warum man das schreibt. Aus der untersten Schublade für Psychogags für Anfänger wird gerne etwas hervorgezaubert.


    Ich will niemandem meine Meinung aufzwingen. "Meinen" tun die Bettnässer, die meinen, sie hätten geschwitzt (alter Witz, nicht von mir).


    Kauf dir einen Anderson und lese den solange, bist du ihn verstanden hast. Die "Meinungen" die da drin stehen, die trage ich hier vor. Es geht um das System. Das beschreibt Anderson völlig richtig. Kleine Fehler gehen da los, wo Anderson bereits definierte Formen neu und gegen das System definiert (Sehnensegment).


    Was ist mit Poststempelgilde Heft 145? Für die Tonne? Da soll eine Meinung vermittelt werden? Da wird ein System erklärt!

    Hallo,


    noch ein Beispiel:


    die Poststempelgilde nennt die folgende Form "Kreisstempel mit Rechtecken und Strich". Was für eine Verhöhnung des Systems, auf dem der Anderson basiert. Selbstverständlich gibt es die Form "Kreisstempel mit Rechtecken und Strich". Das wäre ein freier Kreis mit vollständigen, frei darin schwebenden Rechtecken, dazu ein Strich.


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    Hier ein Bild von philaseiten, von der Poststempelgilde bearbeitet. Angeblich ein Kreisstempel mit Rechtecken. Rechteck ist bei Anderson definiert. Versteht keiner sein System? Ein Rechteck, auf einer Seite offen, hat keinen bestimmten Namen. Vielleicht ist Türrahmen, Zarge oder so etwas ideal. Ich warte auf Vorschläge. Bis dahin behelfe ich mir mit Rechteckbogen, ein Bogen, der in rechte Winkel gepresst wurde.


    Glaubt jemand, unten Rechtecke zu sehen? Glaubt jemand, mein "Rechteckbogen" würde das System gleichermaßen verhöhnen? Ich will den Unterschied erklären. "Rechteck" ist bei Anderson ganz vorne im Heft definiert. Das offene Rechteck hat er nicht beschrieben. Dem Problem ist er wohl aus dem Weg gegangen. Bei der Vielzahl von Abbildungen im Heft 145 ist keine einzige Type, wie hier zu sehen. Ich benenne ein nicht benanntes Element. Das ist systemkonform. Ich kann es auch Blubber, Türrahmen oder Zarge nennen. Warum ich es bisher, auf der Suche nach einer besseren Lösung, nicht anders benannt habe, steht im Absatz oben. Bei mir kann man über einen bisher nicht benannten Namen diskutieren. Die Poststempelgilde führt das System ad absurdum. Dann kann man es gleich in die Tonne drücken. Weil das dort keiner versteht, kommt es auch zu keinem Konsens. Die Materie ist schwierig. Das ist aber kein Grund Sachargumente zu verhöhnen. Schön wäre, wenn nur die schrieben, die verstanden haben worum es geht.


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    Hallo wolle,


    auf wem hacke ich denn um? Ein neu angemeldeter Account schreibt:


    "wo du doch ganz offensichtlich nur eine sehr eingeschränkte Ahnung von Geometrie hast"


    Das findest du sicher super?


    Über Stempelformnamen nach dem System, auf dem auch der Anderson basiert zu schreiben, erfordert das System verstanden zu haben. Ich erkläre es dir aber ganz kurz.


    Der wichtigste Punkt überhaupt ist, dass bereits benannt Bestandteile von Elementen nicht noch einmal benannt werden dürfen. Deckt sich ein Segment mit einer Geraden, ist es keine Gerade + 1 Segment, sondern eine Gerade + einem Bogen. Ich versuche ein System zu erklären. Wer hier unsachlich ist und auf wem rumhackt, verstehen sicher die meisten Leser hier. Davon solltest du ausgehen.


    Weiter geht es: Elemente, die an der äußeren Einfassung andocken, werden mit dieser benannt. So ist ein Kreisstempel mit Sehne ein Kreissehnenstempel und nicht ein Kreisstempel mit Sehne. Hängt einseitig an einem Kreis innen, ein Rechteck, welches zum Kreis hin offen ist, also an drei Seiten Gerade hat und den Kreis mit den beiden offenen Geraden berühren, dort also einen Bogen statt einer Geraden hätte, würde man den Rest des Kreises wegschneiden, dann ist das ein Kreisblubberstempel, wenn wir die Form eines, an einer Seite offenen Rechtecks, mit dem Namen Blubber benennen.


    Das haben auch schon andere Schreiber sehr sachlich diskutiert. Die Erkenntnis war mit meiner identisch. Dr Name ist "politisch" nicht korrekt, aber einen besseren haben wir noch nicht gefunden.


    Wie würdest du folgende Form nennen?


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    Warum du schreibst:


    Ein auf einer Seite offenes Rechteck. Ist aber nur meine Meinung, ich bin absolut sicher, dass Du da eine andere hast. :D


    Ich verstehe das so, dass du mich für einen Idioten hältst. Das ist dein gutes Recht. Falls jemand verstanden hat, dass bei der Form im Bild oben, mit nur einem solchen Rechteck, ein zusammenhängendes Wort gebildet werden muss, um systemkonform zu bleiben, wurde das Problem erkannt.


    Ich kann natürlich für jede Form ein neues System erfinden. Dann kann ich gleich jeder Form einen Fantasienamen geben. Mit dem System soll aber genau das vermieden werden. Wenn du etwas verbessern willst, dann erkläre, was du am System der Benennung ändern würdest und begründe das. Wenn dir bessere Namen für Elemente einfallen, dann schlage sie vor.


    Du hackst auf mir herum und hast zu Sache nur Blödsinn vorgeschlagen. Die drei Worte von mir und einem anderen Schreiber hier zu wiederholen bringt nicht nur keine Erkenntnis, sondern nervt! Du schreibst "Jeder hat recht". Wenn in einem System Prämissen gesetzt werden, die das System begründen und ein anderer schreibt die Prämissen wären falsch, dann hat er nicht Recht, sondern will ein neues System begründen. Definiere eines und erkläre es uns.

    Zitat

    Original von wombat66
    Hallo stampsx,
    wie willst du eine sachgerechte Diskussion führen, wo du doch ganz offensichtlich nur eine sehr eingeschränkte Ahnung von Geometrie hast.


    Hallo wombat66,


    ich schreibe kein Handbuch über Mathematik, sondern eines über Stempelformen. Da du offenbar ein Genie bist, kannst du mir zwei einfache Fragen beantworten:


    1. Warum nennt Anderson denn Stempel Rautenstempel, wenn er doch einfach Quadratstempel sagen könnte?


    2. Ich suche einen besseren Namen für ein an einer Seite offenes Rechteck. In meiner Not und Verblödung, habe ich "Rechteckbogen" gewählt. Schreib mir einen besseren Begriff, in einem Wort, für ein Rechteck, welches an einer Seite offen ist.

    Hallo,


    es geht doch darum, brauchbare Begriffe zu finden, die sofern vorhanden, aus der Geometrie stammen. Bei Wikipedia steht:


    Die Raute ist eine Spezialform des Parallelogramms. Ein Spezialfall der Raute wiederum ist das Quadrat, das, auf der Spitze stehend, manchmal ebenfalls verallgemeinernd als Raute bezeichnet wird.


    Wollten wir verallgemeinern, gäbe es nur eine Stempelform: "Stempel".


    Eine Überprüfung der jeweiligen Extreme erleichtert das Verständnis.


    Zudem hatte ich doch geschrieben, dass ich zukünftig auf der Spitze stehende Quadrate als Rauten benennen werde. Der Grund steht auch auf der Wikipediaseite:


    In der Heraldik heißen rautenförmige Elemente auch Wecke und Spindel, das auf die Spitze gestellte Quadrat auch Kantenwürfel. "Kantenwürfel" klingt seltsam, denn ein Würfel ist dreidimensional. Da drängt sich "Raute" auf. Wir sind uns doch alle einig.

    Hallo abrixas,


    zu dem Kreisbrückenstempel mit Bögen und Kreisen in den Bögen: so wie Gitter, Gitterbogen, Gittersegment, können Kreis, Kreis im Bogen und Kreis im Segment ebenfalls systemkonform definiert werden. Mit "Kreis" haben wir ein kleines Problem. Wir können beim Gitter einfach "Gitterbogen" sagen, beim "Kreis" ist "Kreisbogen" bereits eine Definition. Neue Definitionen bespreche ich mit Anderen. Wie wäre es mit Vorschlägen der Poststempelgilde?


    Die Frage mit dem Winkel ist einfach zu beantworten. Wenn die Sehne waagrecht liegt, also "leserichtig" ändert sich der Winkel zum einen mit dem verschieben der Sehne in der Höhe, zum anderen mit dem Verschieben des Punktes auf dem Kreis. In deinem Beispiel die Stelle, an welcher der Kreis oben berührt wird. Lies einfach hier:


    Um Winkel im Kreis zu messen, braucht man wohl mehr als eine Gerade.

    Zitat

    Original von filunski ... angeregt durch verschiednene Beiträge in einem anderen "Stempelthread" habe ich jetzt dieses Thema neu aufgemacht um hier Fragen, Anregungen und Meinungen zu den verschiedenen in der Philatelie im Umlauf befindlichen Bezeichnungen zu Poststempelformen zu diskutieren. Selbst vertrete ich dazu eine sehr ausgeprägte Meinung, möchte mich aber auch gerne der Diskussion stellen. ...


    Bisher sieht es nicht danach aus. Will niemand den Anderson verteidigen?


    Zitat

    Original von filunski ... Das Thema ist es auf alle Fälle wert und sollte eigentlich im Hinblick auf eine vielleicht mal möglich werdende Vereinheitlichung (klingt eher utopisch) durchaus Beachtung finden. Also, "Feuer frei"! Schöne Grüße, Peter


    Was offensichtlich von mir erwartet wird, ich soll die Fehler im Anderson übernehmen. Meine Idee wäre, die kompetenten Mitglieder der Poststempelgilde prüfen den Anderson auf Fehler. Ein paar Fehler habe ich ja hier schon genannt. Ich bin Sachargumenten gegenüber aufgeschlossen und ich mache auch Fehler. Es kann doch nicht so schwer sein, mir meine Fehler sachlich nachzuweisen. Es kann doch auch nicht so schwer sein, die Fehler im Anderson zu erkennen. Dabei reicht es natürlich nicht Mitglied in der Poststempelgilde zu sein oder die Texte unter den Abbildungen zu zitieren. Zuerst muss man die Ideen hinter dem System von Anderson verstehen. Dann muss man das System Anderson darauf überprüfen, ob systemkonforme Methoden zur Benennung der Elemente, von Anderson beschrieben wurden.


    Dafür geeignet sind die Seiten bis Seite 14 im Heft 145. Alles was danach kommt, muss schon einmal den Anforderungen auf diesen Seiten genügen. Nach meiner Erfahrung brauchen intelligente Leser mehrere Tage, das System zu verstehen. Es fängt mit einem vollständigen Lesen des Heftes 145 der neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde e. V. an. Dann sucht man sich beliebige Stempel aus. Ein Auktionsangebot ist dafür gut geeignet. Dann versucht man die Stempel zu benennen. Man arbeitet sich von einfachen Formen, die nur aus 1-3 Elementen bestehen, hin zu komplizierten Gesamtkunstwerken durch, benennt die Formen selbst und vergleicht mit Abbildungen im Anderson. Steht da ein anderer Name als angenommen, muss nicht falsch sein, was man selbst benannt hat. Alles im Anderson in dem der Textteil "...stegsegment..." vorkommt, ist im Anderson falsch. Wer den gebräuchlichen Begriff "...brücke..." statt des exotischen Begriffs "...steg..." verwendet, setzt für den Vergleich mit dem Anderson für "brücke" einfach "steg" ein. In den übrig gebliebenen Fällen ist der Begriff im Anderson richtig. Wer das geschafft hat, der kann meine Seiten lesen und daraufhin überprüfen, ob logische Fehler enthalten sind.


    Ich bin für eine Vereinheitlichung, aber nicht im Sinne von Forderungen nach Gutsherrenart, sondern im Sinne der Ideen, auf denen auch "der Anderson" beruht.


    Angst vor einer sachlichen Diskussion?

    Hallo abrixas,


    stünde der Text unter dem Segment, wäre es eine Kombination aus Segment und Zeile, also ein Segmentzeilenstempel. Da der Text vor der Waagrechten steht, ist es eine Kombination (kombinierte Formen) "Textzeile vor Segment". "Kreis" davor kann man weglassen, weil "Kreis" zum Standard definiert ist. Wären die waagrechten Enden nicht vorhanden, wird es nach Anderson wieder zweideutig. Einerseits wäre es ein Bogen oben mit Textzeilen, andererseits nennt er einen Bogen unten mit Textzeilen darüber "Halbkreisstempel" (Seite 70 unten links). Vorher ist Halbkreis nicht definiert, Bogen aber schon. Siehe Seite 60, ab Abb. 423 "Textbogenstempel mit Bögen". Statt Textbogen wäre es eine Textzeile mit einem Bogen oben. "Halbkreisstempel" ist also ein zweiter Name, für eine definierte Form. Diesem Übelstand muss ein Ende bereitet werden :)


    (frei nach Anderson, also bitte nicht als aggressiv ansehen)

    Hallo,


    wie bisher immer, fand keine Diskussion zu Sachfragen statt. Es wurden Meinungen geäußert aber zu den widersprüchlichen Sachfragen keine Stellung bezogen. "Steg" und "Brücke" sind offenbar eine Glaubensfrage, auf jeden Fall aber, wenn man den Gebrauch der Begriffe einfach ignoriert, ein scheinbar diskussionswürdiger Punkt. Deshalb will ich versuchen, eine Diskussion zu Sachfragen zu beginnen.


    Dabei will ich zunächst zwei grundlegende Fehler im Anderson nennen.


    Erstens unterscheidet Anderson textumschließende und nicht textumschließende Elemente. Das ist prinzipiell falsch, weil es für die geometrische Form völlig egal ist, was an Text im Stempel steht. Das gilt auch für grafische Elemente wie Ornamente oder Bilder. Häufige Ornamente kann man mit einpflegen, also im Namen beschreiben.


    Zweitens sind auf Seite 26 unten, drei Elemente definiert, die keine Definition benötigen und die meisten weiteren Fehler nach sich ziehen. Zunächst wird ein "Kurzsteg" definiert. Beschrieben, als zwei parallele Striche, welche die Umfassung nicht berühren. Striche, welche die Umfassung berühren, sind Sehnen. Zwei parallele Striche sind zwei parallele Striche. Als solche sind sie bereits definiert, denn "Strich" ist auf Seite 24 bereits definiert. Wie viele es davon gibt, drückt man durch Zahlen aus. Wo und wie die Striche liegen und laufen, wird mit Worten ausgedrückt, auch bei Anderson, siehe Seite 25. Vielfach wurde ich dafür angegriffen, dass ich Hannoversammler verteidigt habe, die "Langstempel" zu einem Einzeiler sagen. Mit HoHoHo und beißendem "Humor" wurde gefragt, wie lang denn ein Langstempel sein müsse. Meine Gegenfrage, wie kurz denn ein Kurzsteg sein müsse, wurde allergings in die Kategorie "aggressiv" eingeordnet. Halten wir sachlich fest, Strich ist definiert und zwei parallele Striche sind genau das.
    Als nächstes wird das Rechteck definiert. Da jeder ein Rechteck kennt, halte ich das für überflüssig. Der Hinweis, dass die Ecken nicht spitz sein müssen ist in Ordnung. Das hätte dann aber an eine andere Stelle gehört.
    Als drittes ist das unsägliche "Stegsegment" definiert. Die Definition ist überflüssig und falsch. Zwei gute Gründe für eine ersatzlose Streichung. Das Segment ist definiert. Eine Sehne ist auch bei Anderson gebräuchlich und ein genauso verwendeter, feststehender Begriff in der Mathematik. Darüber gibt es genau so viel zu diskutieren wie über das Ergebnis von 1+1. Ein Stempel, der die geometrische Form eines Segments hat, durch das eine Sehne geht, heißt Segmentsehnenstempel. Liegt das Element innerhalb einer äußeren Einfassung, ohne diese zu berühren, wird daraus ein Sehnensegment. Die Begriffe sind im System Anderson definiert und es gibt keinen sachlichen Grund, willkürlich ein Element doppelt zu definieren. Wer einen Grund kennt, kann ihn gerne vorbringen.


    Da mit Bildern alles besser geht, hier ein Kreis mit einer Sehne. Der heißt bei Anderson (Seite 28, Bild vor Abb. 68) und bei mir "Kreissehnenstempel". Ebenso, analog dazu, heißt bei Anderson (Seite 37, Abb. 161) und bei mir, die ovale Form dazu "Ellipsensehnenstempel". Analog heißt die Form im Rechteck bei Anderson (Seite 42, Abb. 212) "Rechtecksehnenstempel". Ich will es kurz machen, analog gibt es die Sehne auch im Dreieck, im Sechseck, im Achteck, im Schild und in jeder anderen äußeren Form, außer im Segment. Warum? Welchen sachlichen Grund kann es geben, bei einer geometrischen Form, willkürlich abzuweichen? Ging es nicht um Einheitlichkeit, um Logik, darum einem Übelstand (Anderson Seite 5, 5. Absatz, zweites Wort = "Übelstand") doppelter Bezeichnungen Abhilfe zu schaffen?


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    Hallo Filli,


    Bild 1 muss zunächst leserichtig gedreht werden. Das ist eine der Prämissen bei Anderson und bei mir. Dann ist es ein "Zweizeiler". Diese Type kann man aus den Stempelformen der Stempeldatenbank auswählen.


    Bild 2 zeigt zwei Zeilen Text in Kombination mit einem Strahlenstempel. Bei diesen Formen geht etwas aus der Mitte in alle möglichen Richtungen. Ohne es genau auf Deutsch zu benennen, würde ich Kombination aus Text und Strahlenstempel sagen. Diese Kombinationen müssen noch als Typ angelegt werden. Würde ich aber machen, kein Problem. Der Name im Herkunftsland würde in Klammern hinter der Bezeichnung folgen.


    Bild 3 ist ebenfalls eine Kombination. Einmal ein Kreisbogenstempel mit Bogen oben und unten und 3 Zeilen Text, zum Anderen einem Pfeilstempel. Rest wie Bild 2


    Bild 4 ist ein Ellipsenbogenstempel mit einer Zeile und Strichdoppelbogen unten. Gehört zur Gruppe Textbogenstempel mit Bögen. Ist noch nicht angelegt, kommt aber, genauso wie die anderen fehlenden Typen die zur Auswahl bereit stehen.


    P.S. die Abbildungen sind aus einem Handbuch gescannt, man sieht sogar noch den Druck der Rückseite. Solche Bilder sind nur sinnvoll in der Stempeldatenbank, wenn es Fälschungen des Stempels gibt, die auf einer Handbuchabbildung basieren. Ansonsten könnte es mit dem Copyright Probleme geben.


    Hallo Wolle,


    das stimmt. Falls es nötig wäre, wegen unterschiedlicher Typen, könnte man noch in "Achteckbrückenstempel mit Ellipsenbogen unten" und (bei entsprechender Form) in "Achteckbrückenstempel mit Kreisbogen unten" unterteilen.


    Wer wagt sich an die Segmente?