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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    • 15. Mai 2022 um 11:48
    • #1.661

    Ansichtskarte mit dem Bahnhof von Schanghai. In Schanghai wurde die Karte am 9. September 1915 aufgegeben und nach Kopenhagen versendet. Der zweite Datumsstempel vom 25.09. ist leider nicht zu lesen.

    Auch der ovale Zensurstempel, welchen ich bei Speeckaert nicht fand, ist nicht vollständig zu lesen: D. Z. * MILITÄRZENSUR * IN DER S.(tadt) TOMSK?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 2. Juni 2022 um 07:58
    • #1.662

    Obwohl Speeckaert die meisten Zensurstempel aus Ischewsk als gar nicht so selten einstuft, konnte ich bisher erst einen in meine Sammlung einfügen. Jetzt ist ein zweiter Beleg hinzu gekommen.

    Kriegsgefangenenkarte, entwertet am 31.8.1917 in Ischewsk und nach Bremen gesendet. Zensurstempel sind die Typen 4 und 6.

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  • 241264hsv-fan
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    • 12. Juni 2022 um 06:43
    • #1.663

    Mal wieder etwas Neues: Postkarte vom 22. April 1916 aus Helsingfors nach Reval. Abgeschlagen sind ein nur teilweise lesbarer Stempel einer Armeeeinheit sowie der Zensurstempel Gelesen Fähnrich Krause.

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  • 241264hsv-fan
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    • 13. Juni 2022 um 18:26
    • #1.664

    Karte vom 28. September 1915 an einen russischen Kriegsgefangenen im Lager Görlitz. Den schwachen Aufgabestempel deute ich mit *REZHIZA WIT.(ebsk)*. Oben mittig befindet sich der Zensurstempel MILITÄRZENSOR - im Feldpostamt - Literyk. Auch diesen Stempel fand ich bei Speeckaert nicht. Da trotz der Angabe im Zensurstempel kein Feldpoststempel vorhanden ist, ist eine Zuordnung nicht möglich.

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  • DKKW
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    • 14. Juni 2022 um 09:41
    • #1.665

    Moin 241264hsv-fan,

    die Zensurstempel aus Finnland sind zwar auch russische Zensurstempel in der Philatelie aber ein eigenes Thema mit eigener Literatur. Diese fehlt mir obwohl ich einiges an Belegen habe.

    Viele Grüße

    DKKW

  • 241264hsv-fan
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    • 14. Juni 2022 um 10:43
    • #1.666

    Dieses fehlt mir auch. Belege habe ich selber nur wenige. In diesem Fall gehe ich von Feldpost aus, und eher eine russische Einheit, die sich in Finnland aufhielt. Da kann man dann streiten, ob das zu finnischer oder russischer Zensur zählt.

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  • northstar
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    • 15. Juni 2022 um 07:38
    • #1.667
    Zitat von 241264hsv-fan

    Oben mittig befindet sich der Zensurstempel MILITÄRZENSOR - im Feldpostamt - Literyk.

    Hallo 21264hsv-fan,

    das Wort in der dritten Zeile ist keine Ortsbezeichnung sondern bedeutet Литеры К [Buchstaben K, im Gen. Sing. oder Nom. Pl.].

    Mit ist aber nicht klar, worauf sich das "K" bezieht. Es könnte eine Zuständigkeit sein z.B. für bestimmte Nachnamen oder Ortsnamen (bei Nominativ Plural). Bei Adressat und Anschrift beginnt nur der Vatersname mit K. Das kann es nicht sein. Bleibt noch der Absender, der auf der Vorderseite nicht vermerkt ist.

    Das "K" könnte ein Unterscheidungsbuchstabe sein (bei Genitiv Singular), weil man den Namen des Zensors nicht in Klarschrift angeben wollte.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • 241264hsv-fan
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    • 15. Juni 2022 um 07:56
    • #1.668

    Hallo northstar, besten Dank für deine Mitteilung. An einen Ort habe ich auch nicht gedacht, sondern an einen Namen. Du hast jedoch Recht. Es ist ein großes "K", was mir eigentlich auch hätte auffallen müssen. Aber vielleicht steht es auch nur kurz für K(ontrolle).?

    Möglich wäre auch "K" für Kонтроллер und zum Schluss hätte der Zensor seinen Namen eintragen können / sollen. In sehr vielen Zensurstempeln heißt es ja: Militärzensur --- - Militärzensor ---. Warum also hier nicht auch?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (15. Juni 2022 um 08:06)

  • 241264hsv-fan
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    • 16. Juni 2022 um 09:29
    • #1.669

    Postkarte vom 26. November 1914 aus St. Petersburg nach Winterthur in die Schweiz. Auf den ersten Blick scheint die Zensur nichts besonderes zu sein, zeigt nur den Zensurstempel Typ 3, welcher häufig vorkommt. Wer etwas genauer hinschaut, wird unten in violett handschriftlich ein A. G. lesen können. Dieses hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem in Typ 7 - Nr. 57 verwendeten Prüferstempel. Bevor die Zensoren 'ihre' Stempel bekamen, unterzeichneten sie noch selber.

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  • 241264hsv-fan
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    • 2. Juli 2022 um 05:12
    • #1.670

    Brief aus Hankau (Hankow), freigemacht mit drei Marken 'Deutsche Post in China' zu gesamt 4 Cent, aufgegeben am 26. Juli 1914. Gelaufen ist der Brief über die Zensurstelle in Wladiwostok und anschließend weiter nach Leipzig. Der recht große Zensurstempel (ca. 7 x 2,5 cm) ist der Typ 3A mit dem Rang und Namen O(ber)Leutnant Babajew. Wegen seiner Größe ist der Stempel fast nie vollständig abgeschlagen. Speeckaert wertet diesen Stempel mit 5 = sehr selten.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 3. Juli 2022 um 06:47
    • #1.671

    Ein weiterer Brief aus China nach Deutschland. Dieses Mal einen Tag später (27.7.14) in Tientsin aufgegeben als der vorherige Brief lief er ebenfalls über die Zensurstelle in Wladiwostok und dann nach München. Freigemacht wurde hier mit einer 4 Cent Kiautschou-Marke. Verwendet wurde auch hier der Zensurstempel Typ 3A.

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  • 241264hsv-fan
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    • 6. Juli 2022 um 14:19
    • #1.672

    Kriegsgefangenenbrief aus Kiew vom 12.4.1915 ans Rote Kreuz in Genf. Zensurstempel ist der Typ 4, hier in früher Verwendung. Bei Speeckaert nur im Juni 1915 bekannt.

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  • DKKW
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    • 14. Juli 2022 um 12:29
    • #1.673

    Hallo zusammen,

    nachdem ich in letzter Zeit bei interessanten Angeboten immer in die Röhre geguckt habe. Bei Zensurbriefen aus Griechenland und Montenegro war ich nicht mal zweiter Sieger (beide Belege wurden für weit über 100 bzw. 200 USD zugeschlagen) habe ich gestern als ich bei einem Münchner Händler Zubehör kaufen wollte für ganz kleines Geld diesen Brief abgestaubt.

    Es handelt sich um einen eingeschriebenen Brief aus Reval nach Richmond/Surrey (liegt im Londoner Speckgürtel gleich unterhalb des Botanischen Gartens in Kew) vom22.10.1914.

    Meines Erachtens mit 20 Kop. unterfrankiert. 10 Kop. Auslandsbriefporto aber nach meinen Unterlagen war die Einschreibegebühr am 21.9.14von 10 auf 20 Kop. erhöht worden. Ich gehe davon aus, dass die Rötel-12 auf der Vorderseite das Nachporto darstellen.

    Bemerkenswert zudem dass neben dem Wachssiegel der Petrograder Postzensur (Type 42 nach Speekaert) kein Zensurstempel abgeschlagen wurde. Ich vermute mal das der handschriftliche Krakel auf der Rückseite das handzeichen des Zensors ist. Er ähnelt stark der Paraffe des Zensorenstempels Nr.16 (Speeckart Type 7)

    Außerdem sind rückseitig die Registered Stempel von London vom 16.11. und von Richmond ebenfalls vom 16.11.14 abgeschlagen.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • Russland Zensur, eingeschriebener Brief aus Reval nach Richmond, England, 22.10.14.jpg
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    • Russland Zensur, eingeschriebener Brief aus Reval nach Richmond, England, 22.10.14, Rückseite.jpg
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  • 241264hsv-fan
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    • 18. Juli 2022 um 15:10
    • #1.674

    Die Neuzugänge werden immer spärlicher. Um so mehr freue ich mich über jeden Beleg, den ich bekomme.

    4-Kopeken-Romanow-Karte mit Maschinenstempel 'KASAN' vom 10.10.1914 nach Deutschland an einen gefangenen russischen Offizier. Der Zensor N.G. MARININ verwendete neben seinem Zensurstempel (Zahnradstempel = Typ 13) noch den Typ 23.

    Der Typ 13 ist bei Speeckaert nur für den Dezember notiert, beim Typ 23 konnte er sogar nur den Monat April ohne Jahreszahl (vermutlich 1915) angeben.

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  • 241264hsv-fan
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    • 19. Juli 2022 um 14:46
    • #1.675

    Schwups, da ist noch einer!

    Russisch-französische Vordruckkarte vom 15. Dezember 1916 nach Wiesbaden. Die Karte ist in Zarizyn aufgegeben und geprüft worden. Zur Verwendung kam der Zensurstempel Typ 7 sowie der Initialstempel I.I.Sch.. diesen hat Speeckaert nicht aufgeführt.

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  • 241264hsv-fan
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    • 28. Juli 2022 um 15:34
    • #1.676

    Neuzugänge sind zur Zeit rar. Das liegt zum einen am ganz und gar fehlenden Angebot bzw. Angeboten, die ich bereits habe oder sind sehr schlechter Qualität sind, zum anderen auch am Ukrainekrieg. An die Quelle ist im Moment kein herankommen. Um so mehr freue ich mich, wenn ich doch einmal etwas bekommen kann.

    Einschreibebrief aus Samara nach Dänemark, aufgegeben und geprüft am 27.8.1915. Auf dem Brief abgeschlagen ist der Typ 13, den Speeckaert nur im Dezember gleichen Jahres listet.

    Ich frage mich, was das blaue B - Russek (?) bedautet.

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  • 241264hsv-fan
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    • 29. Juli 2022 um 09:26
    • #1.677

    Als weiteres habe ich einen Einschreibebrief aus Suwalki (Polen), aufgegeben am 12. November 1914. Gerichtet ist der Brief an die Firma Wolfschmidt, dem ältesten Hefehersteller im Baltikum. Geprüft wurde dieser Brief in Suwalki. Der Zensurstempel Suwalkier Militär - zensor Nr. 1 (?) ist leider nicht vollständig zu lesen. Jedoch ist weder bei Speeckaert ein Stempel dieses Ortes notiert noch habe ich zuvor einen hiervon gesehen.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • lickle
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    • 29. Juli 2022 um 09:43
    • #1.678
    Zitat von 241264hsv-fan

    Ich frage mich, was das blaue B - Russek (?) bedautet.

    Das ist ein Bearbeitungsvermerk des dänischen Roten Kreuzes.

  • 241264hsv-fan
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    • 29. Juli 2022 um 12:56
    • #1.679
    Zitat

    Das ist ein Bearbeitungsvermerk des dänischen Roten Kreuzes.

    Danke dir.

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 12. August 2022 um 21:04
    • #1.680

    Einschreiben vom September 1915 aus Pleskau über die Zensurstelle in Petrograd nach Kopenhagen. Zensurstempel ist der Typ 7 - Zensor Nummer 25 -, verschlossen wurde der Brief mit dem Siegel Typ 43.

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