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Farbenlehre

  • Schnuffel
  • 10. Oktober 2019 um 12:16
  • narnia2009
    Gast
    • 27. Oktober 2019 um 13:14
    • #41
    Zitat von Schildescher

    Hallo narnia2009,

    du wirst wohl kaum jemanden zwingen können sein Statement hier nieder zu legen wenn er es -aus welchen Gründen auch immer- es nicht möchte. Vielleicht war die Zeit auch zu knapp und/oder der "richtige" Antwortgeber hat den Post noch nicht gelesen.

    Vielleicht beantwortet du diese einfache Frage ja. Immerhin bist du schon 8 Jahre hier angemeldet, hast schon ca. 2500 Beiträge verfasst und auch schon sehr viele Antworten bekommen.

    Schildescher

    Das verstehe ich alles und ich bin auch sehr dankbar und das meine ich wirklich so. Allerdings hättest Du auch gleich auf das Thema eingehen können oder die Frage beantworten anstatt mich hier zu belehren (sorry aber so kam es rüber). Und nein, ich will nicht durch sinnlose Beiträge auffallen oder irgendwelche Punkte sammeln was an mancher Stelle unterstellt wird.

    Gruß

    Wolfgang

  • JayPee
    Gast
    • 27. Oktober 2019 um 13:56
    • #42

    Hallo zusammen,

    so tief bin ich bisher in die Materie nicht eingestiegen. Für mich als Zusammenfassung des bisherigen:

    -Ja, es gibt etliche Farbnuancen/Farbvarianten.

    -Wie sie katalogisiert werden, ändert sich mit der Zeit und Literatur ist nicht billg

    -Herausforderung bei der Bestimmung: Durch wie auch immer geartete chemische Reaktion kann sich jede Marke im Laufe der Zeit verfärbt haben

    -Bestimmung ist nur mit viel Erfahrung, viel Vergleichsmaterial und geprüftem Material möglich

    Für mich stellt sich die Frage: Warum sich dieser Herausforderung stellen? Wenn man Spaß an dieser Arbeit, dem Jagen und Sammeln, der Konzentration ein Gebiet in der Tiefe zu erforschen hat - dann immer drauflos.

    Wenn man "nur" auf der Suche nach "wertvollen Schätzen" im Haufen Massenware ist, würde ich mir das nicht antun. Zumal das Thema dann so speziell ist, dass man für die vermeintlichen Werte im Falles eines Falles nur einen sehr eingeschränkten Käuferkreis hätte.

    Auch wenn ich das Thema grundsätzlich interessant finde, für mich ist das zu speziell...

    Grüße

    Jens

  • narnia2009
    Gast
    • 27. Oktober 2019 um 14:27
    • #43

    Hi,

    es geht hier hauptsächlich um die Frage OB und WARUM postfrische Marken besser als Vergleichsmaterial geeignet sind als gestempelte oder ungebrauchte, wie in desem Thread Meinhard, Kartenhai und Sammlerbernd meinem Verständnis nach postulieren. Die Erklärung ist wahrscheinlich für die meisten logisch für mich aber nicht und ich möchte es gerne wissen.


    Gruß


    Wolfgang

  • Meinhard
    aktives Mitglied
    Beiträge
    267
    • 27. Oktober 2019 um 14:42
    • #44

    Hallo Wolfgang,

    ich behaupte es so. Wenn du dich mit gestempelten Marken bei den Farben leichter tust, dann will ich dich natürlich nicht davon abhalten.

    Ein Beispiel von mir mit allen Farben der Ausgabe Gewerbeschau von 1922.

    Gruß

    Meinhard

    2 Mal editiert, zuletzt von Meinhard (27. Oktober 2019 um 14:51)

  • JayPee
    Gast
    • 27. Oktober 2019 um 14:49
    • #45

    Hallo!

    Zitat von narnia2009

    Die Erklärung ist wahrscheinlich für die meisten logisch für mich aber nicht und ich möchte es gerne wissen

    Postfrische Marken wurden tendentiell möglichst schonend gelagert. Daher ist die Wahrscheinlichkeit einer chemischen Reaktion und Verfärbung geringer als bei gebrauchten Marken.

    Die gebrauchten wurden angefeuchtet, aufgeklebt und gestempelt. Waren z.T. Jahre in Kontakt mit dem Papier und/oder haben in Wühlkisten rumgelegen. Dann ins Wasserbad geworfen, wo sich dann im Wasser sonstwas mit gelöst hat. Da ist die Chance auf Verfärbungen ungleich höher.

    Grüße

    Jens

  • Meinhard
    aktives Mitglied
    Beiträge
    267
    • 27. Oktober 2019 um 14:52
    • #46

    Noch ein Versuch nur wegen der Farben.

  • narnia2009
    Gast
    • 27. Oktober 2019 um 15:01
    • #47

    @ Meinhard,

    Danke Dir für dein (nochmaliges) Beispiel. Dass das Risko sich zu verfärben, durch Einwirkung von Bearbeitung im Sinne von Waschen und Trocknen - was bei gestempelten und auch ungebrauchten Exemplaren der Fall ist -, bei postfrischen Marken =0 ist, ist logisch.


    Ich schließe jetzt mit der Aussage, dass man einfach bei "Originalmarken" mit dem Restrisiko, ergo eine mögliche Beeinflussung durch Klima und Licht, leben muss, oder?

    Gruß

    Wolfgang

  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.976
    • 27. Oktober 2019 um 15:11
    • #48

    @narnia2009, ich würde mal bei dem Sammelgebiet in die Prüfordnung schauen. Wenn dort steht, dass nur postfrische Marken auf Farben geprüft werden, kann man dem Argument folgen. Wenn die Prüfer es aber auch mit losen gestempelten Marken bzw. Marken auf Brief auch vollziehen, ist es aus meiner Sicht eine "Schatten"-Diskussion. Sicher gibt es wasserempfindliche oder Benzin empfindliche Marken, doch dass steht i. d. R. im Spezialkatalog. Dort müsste auch stehen, wie Farben geprüft werden. Es dürfte dann auch keine Preise bei gest. Marken und Farben stehen. Soweit die Logik.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • narnia2009
    Gast
    • 27. Oktober 2019 um 16:20
    • #49

    labarnas:

    Dass auch lose gestempelte Marken und auch auf Briefstücken vorhandene geprüft werden ist denke ich ja eigentlich klar. Es geht uns auch darum (meistens) unnötige Prüfkosten zu sparen, indem man selber anhand der postfrischen Originale, eine einigermaßen zuverlässige Bestimmung machen kann .

    Gruß

    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von narnia2009 (27. Oktober 2019 um 16:31)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 27. Oktober 2019 um 17:27
    • #50

    Jo,

    will man "unverfälschtes" Material, sollte man schon auf POSTFRISCH umsteigen,

    obwohl DAS sicher NICHT in jeder "Rundablage"-sprich Papierkorb zu finden ist.

    Insbesondere die vielfach belächelten "Motivs" sammeln so.

    Kost´aber etwas...:P

    Gruß SB

  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.976
    • 27. Oktober 2019 um 18:52
    • #51

    @narnia2009, ok, wenn es so gemeint ist. Es wird nicht funktionieren. Denn wer zweifelsfrei die Farben bestimmen kann, wird es in allen Erhaltungsgraden können. Ein Prüfmuster hat seinen Wert. Doch wenn nur postfrische Marken zum Bestimmen geeignet sind, dann wird man das Ergebnis nicht auf "gewaschene" Farben übertragen können. Zumal man schauen muss, nur etwas postfrisch zu sammeln, damit man Farben bei gestempelten Marken ableiten kann ist wiederum bezogen auf die Kosten auch merkwürdig. Denn dann kann ich die auch zum Prüfen schicken.

    Gruß und einen guten Start in die Woche

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Schnuffel
    Gast
    • 29. Oktober 2019 um 21:34
    • #52

    Guten Abend,

    das Argument ist berechtigt und nachvollziehbar! Also eigentlich wurscht ob gestempelt oder postfrisch.

    Hauptsache die Vergleichsstücke sind geprüft; am Besten lege man sich davon je Farbe dann 2 Exemplare minimum an wenn es die Finanzen zulassen. Das lese ich so als den richtigsten Weg für mich heraus...

    Schönen Abend noch

    Ralf

  • Wolffi 21. Dezember 2025 um 16:32

    Hat den Titel des Themas von „Ziffer im Kreis mit Krone“ zu „Farbenlehre“ geändert.
  • Wolffi 21. Dezember 2025 um 16:32

    Hat das Thema aus dem Forum Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken nach Deutsches Reich 1872–1945 verschoben.

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