Briefmarkenalbenseiten selbst gestalten

  • ....sehe ich genauso.

    Wobei die von @ Meinhard vorgestellte Seite seiner großen Sammlung auch noch äußerst

    werthaltig ist.

    Gibts hier nicht alzuoft zu sehen. ;)

    SG SB

    Fauna (Schmetterlinge, Vögel, Säugetiere) weltweit; Andorra, Island, Schweiz, Ozeanien jeweils ** immer gesucht,

    ebenso WWF **

  • Wenn sherlock außer seiner an dieser Stelle seltsamen Kritik seine Sammlung mal zeigen würde, würde das wohl alle hier Mitlesenden sehr freuen. Kritik üben ist schon vollkommen in Ordnung, doch muss da ja irgendwie ein Zusammenhang zu den postings in diesem Thread bestehen...


    Wie geschrieben, geht es mir nicht darum, die hier gezeigten Beispiele zu kritisieren. Mir ist nur über die Jahre aufgefallen, was in meinem ersten Posting als Zusammenfassung steht. Darüber würde ich gerne disputieren.
    Was die eigene Sammlung anbelangt, so befindet die sich im Aufbau. Genau aus diesem Grund sehe ich mir die verschiedenen Arten der Präsentationen genauer an. Da stellt sich dann die Frage, ob solche Blätter für (m)eine Sammlung zeitgemäß sind.

    Wohlgemerkt: es geht dabei absolut nicht um den Inhalt, sondern die Form der Darstellung. Die befindet sich im Rahmen dessen, was bislang "common sense" war und anscheinend auch noch ist.

    Nur würde ich gerne wissen, ob es dabei bleiben soll, oder ob es Ideen und Auseinandersetzungen mit neuen Formen der Präsentation gibt und wie darüber gedacht wird. Wer weiß, möglicherweise ist hier ja jemand, der dafür ebenfalls Besipiele anführen kann.

    Interessiert an Großbritannien: Klassik, Machins, Ganzsachen

  • Toll, was man hier zu sehen bekommt!!!


    Wenn sherlock außer seiner an dieser Stelle seltsamen Kritik seine Sammlung mal zeigen würde, würde das wohl alle hier Mitlesenden sehr freuen.

    Ach, solange er es nicht schafft, selbst fehlerfreie Beiträge zu posten, sollte man seine Kritik nicht allzu ernst nehmen. Es geht doch primär um die Freude an der eigenen Sammlung und darum, diese zu teilen. Selbst wenn die Blätter vor Rechtschreibfehlern und typografischen Unzulänglichkeiten nur so strotzen, kann das Ganze interessanter und spannender sein als eine orthografisch perfekte Allerweltspräsentation. Ich halte es da bei meinen skriptiven Ergüssen immer so: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten! ;)

  • Hallo, ich schaue mir auch sehr gerne diese selbstgemachten Blätter an.

    Die Kritik (oder wie man es auch immer bezeichnen mag) von sherlock kann ich in Ansätzen nachvollziehen. Letztlich muss eine Seite aber doch in erster Linie dem Ersteller gefallen - oder? Ihm muss die Schriftart und die Aufteilung allgemein gefallen.

    Gruß


    PS

    um es mt tomm´s Worten zu sagen: Perfekt ist langweilig :-)

  • PS

    um es mt tomm´s Worten zu sagen: Perfekt ist langweilig :-)

    Da muss ich dir jetzt aber doch widersprechen. Das hab ich so nie gesagt und würde es auch nie sagen!

    Perfektion in Inhalt und Umsetzung sollte immer das anzustrebende Ziel sein.


    Allerdings kann und darf jeder für sich entscheiden, wie er es für seine Sammlung möchte. Wenn man den Anspruch hat, etwas Perfektes zu präsentieren, kann man ja gerne jemanden fragen, der sich beruflich mit Gestaltung oder Lektorat befasst. Aber hier - und das ist nur meine persönliche Meinung - ist Kritik an anderen Hobbyphilatelisten fehl am Platz.

  • Hallo tomm,


    ich bin etwas verwirrt. Aus deinem Satz:


    "Selbst wenn die Blätter vor Rechtschreibfehlern und typografischen Unzulänglichkeiten nur so strotzen, kann das Ganze interessanter und spannender sein als eine orthografisch perfekte Allerweltspräsentation."


    habe ich für mich klar herausgelesen, dass Perfekt langweilig (uninteressant) ist.

    Gruß

  • Nö, so hab ich das ganz und gar nicht gemeint. Da hast du das "kann" übersehen. Es heißt keinesfalls, dass jede Präsentation mit Rechtschreibfehlern automatisch besser bzw. interessanter ist. Für mich zählt jedoch primär der Inhalt, die Form ist nur Zugabe. Das wollte ich damit sagen.


    Aber selbstverständlich wäre bei spannenden, inhaltlich umwerfenden Themen eine perfekte Ausführung noch das Sahnehäubchen. Perfektion ist niemals langweilig, sondern der Optimalfall. Doch diesem Anspruch wird heutzutage leider sowieso fast niemand mehr gerecht. Egal, ob ich die Tageszeitung aufschlage, Bücher lese oder mich im Fernsehen über Rechtschreibfehler ärgern muss.


    Ich habe selbst beruflich genau mit diesem Bereich zu tun und deshalb finde ich, dass man unter uns Hobbyphilatelisten den erhobenen Zeigefinger maximal dazu verwenden sollte, um sich beim nächsten Briefmarkentreffen ein Bier zu bestellen.

  • Ach, solange er es nicht schafft, selbst fehlerfreie Beiträge zu posten, sollte man seine Kritik nicht allzu ernst nehmen. Es geht doch primär um die Freude an der eigenen Sammlung und darum, diese zu teilen. Selbst wenn die Blätter vor Rechtschreibfehlern und typografischen Unzulänglichkeiten nur so strotzen, kann das Ganze interessanter und spannender sein als eine orthografisch perfekte Allerweltspräsentation. Ich halte es da bei meinen skriptiven Ergüssen immer so: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten! ;)

    Hallo,


    zum einen habe ich mal den Like-Button bedient, weil es richtig ist, sich korrekt auszudrücken, die Sache auch ordentlich zu beschreiben. Auf der anderen Seite habe ich den Beitrag zitiert, weil eine Meinung auch dann zur Kenntnis genommen werden soll, wenn es Tippfehler gibt. Es ist eben seine Meinung.


    Zu dem Thema selber Seiten gestalten:

    • es ist etwas absolut privates
    • man macht es auch nur für sich
    • ich tue mich schwer damit
    • ich habe mehrere Versuche abgebrochen und keine eigene Lösung gefunden, die dauerhaft genutzt werden kann
    • ich sehe an den gut gelungen Beispielen mit wenigen Einzelseiten auch keine Lösung für mich
    • im Verkauf haben selbst gestaltete Alben einen eher negativen Aspekt als z. B. ein Vordruck-Album von KABE


    Grüße

    labarnas

  • @abrixas,


    ich habe folgende Fragen, die mich selbst dabei beschäftigen:

    • Wie werden die Seiten abgeheftet?
    • Gibt es ein Zwischenblatt zur Vorderseite, denn der Beleg ist ja mit Fotoecken eingesteckt und Belege haben oft die "Fähigkeit" ihre Farbe auf der Vorseite zu hinterlassen.
    • Mit welchen Druckertyp druckst Du die Seiten?
    • Hast Du bestimmte Ansprüche an das verwendete Papier z. B. 240 Gramm.


    bin mal gespannt

    labarnas

  • labarnas


    ich freue mich Deine Fragen zu beantworten


    Deine Fragen - Meine Antworten


    Wie werden die Seiten abgeheftet?

    Ich stecke meine Albumseiten in LEITZ Klarsichthüllen (Artikelnummer 4734; die sind angeblich weichmacherfrei). Ich stecke womöglich zwei Seiten Rückseite an Rückseite in eine Hülle.


    Gibt es ein Zwischenblatt zur Vorderseite, denn der Beleg ist ja mit Fotoecken eingesteckt und Belege haben oft die "Fähigkeit" ihre Farbe auf der Vorseite zu hinterlassen.


    Zwischenblatt verwende ich nicht. Fotoecken von HERMA Transparol selbstklebend). Konnte in den letzten 30 Jahren keine Verfärbung feststellen.


    Mit welchen Druckertyp druckst Du die Seiten?

    Was gerade greifbar ist. Zuhause Tintenstrahldrucker HP PHOTOSMART oder am Arbeitsplatz Laserdrucker (Ich darf das).


    Hast Du bestimmte Ansprüche an das verwendete Papier z. B. 240 Gramm.

    Ich verwende weißen Zeichenkarton 200 Gramm (Schaft mein HP-Drucker problemlos.


    Layout mit MS Word; ist für mich kinderleicht, denn ich arbeite seit 36 Jahren mit Textverarbeitung. Anfänglich mit DCF (Document Composition Facility), daraus entwickelte sich GML (Generalized Markup Language - Ähnlich wie später HTML).

    Und seit 30 Jahren ist "What you see - what you get" noch einfacher :jaok::jaok:


    Die Hüllen hefte ich in 4 Ring-Ordnern ab - die sind stabiler


    Noch Fragen?


    LG

    Klaus

    :):):) :bier:

  • Zitat

    Die Hüllen hefte ich in 4 Ring-Ordnern ab - die sind stabiler

    Noch Fragen?

    Ja - hast du eine Bezugsquelle für solche Hefter? Ich finde da nichts ....


    Gruß von einem Namensvetter (Klaus)

  • Ja - hast du eine Bezugsquelle für solche Hefter? Ich finde da nichts ....


    Gruß von einem Namensvetter (Klaus)

    Ich hab mal den Herstellernmamen fotografiert. Im Web ist einiges zu finden, möglicherweise findest Du was.

    Ich hatte es leichter: Bei uns wurde ein Aktenarchiv ausgemistet, und ich fand, dass der Mist wiederverwendbar war (Zumindest die Ordner) Die Dokumente wurden geschreddert -- samt Ordner. Einen Teil konnte ich retten.

  • @abrixas,


    vielen Dank für die Antworten. Nur kurz etwas dazu, weil es eben ja eine für sich private Sache ist. Ich hatte das Papier des Beleges gemeint. Aber durch die Klarsichthülle komme dieser nicht an die Rückseite. Ich habe mich mit ähnlichem Karton (chamoir) beschäftigt, aber anders abgeheftet. Ich habe die Prinz Compage Lochstreifen, chamoir probiert. Da "hängt" die Seite nicht so direkt an der Lochung, sondern hat einen gewissen Abstand. Da Tinte aus meiner Sicht immer kritisch ist, war das einer der Gründe warum ich über Konzeptstudien nicht hinausgekommen bin.


    viele Grüße

    labarnas

    • im Verkauf haben selbst gestaltete Alben einen eher negativen Aspekt als z. B. ein Vordruck-Album von KABE

    Wenn du auf die selbst gestalteten Seiten das gleiche Material draufpackst, das auch in einem KABE Vordruckalbum stecken könnte, dann ja. Die wenigen Sammler, die in den vergangenen 70 Jahren Marken auf selbstgestalteten statt Vordruckblättern aufbewahrten, sind jedoch die, die jetzt gesuchte und teuer bezahlte Spezialitäten wie Randstücke, HANs, Zusammendrucke oder Briefe über die Zeit retteten. Deren Material wird auf Auktionen vereinzelt und bringt hohe Zuschläge, während die Vordrucksammlungen zu hunderten am Ende der Auktionskataloge stehen und oft genug nichtmal für einen Hunni verkauft werden können.

  • @abrixas


    Ich finde die Gestaltung der Albenblätter sehr ansprechend, aber darf ich fragen, welchen Umfang die Sammlung mittlerweile hat, wenn du schon relative Standardware so ausführlich beschreibst. Ich meine damit vor allem auch den Zeitaufwand. ich bearbeite gerade meine PLF Sammlung DDR und habe mich eher für eine einfachere Art der Darstellung entschieden, da ich natürlich unterschiedliche Erhaltungen und Einheiten besser verarbeiten kann, wenn für jeden PLF eine Seite zur Verfügung steht. Und dies ist bzw. war schon ein sehr zeitraubendes Verfahren, wobei bei mir die einzelnen Daten sich dann in einer extra Datenbank befinden, aber bei deiner Gestaltung bräuchte ich ja dann Jahrzehnte. Und dies ist ja nur ein Sammlungsteil. Also nochmal Respekt.