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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  4. Briefmarken Allgemein

Gestempelte Marken mit Gummierung: wertlos?

  • Majakka
  • 10. November 2020 um 09:12
  • Majakka
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.392
    • 10. November 2020 um 09:12
    • #1

    Für die Polen Marken, habe ich, eine vor vielen Jahren gekaufte Kiloware, hervorgeholt.

    Mir fielen gleich die vielen gestempelten Marken mit Gummierung auf!

    Ich erinnere mich, ein Tauschpartner ließ sich an jedem Ausgabetag einen Viererblock stempeln, um den Erstausgabetag Stempel zu haben.

    Ich fand es totale Geldverschwendung, eine Briefmarke muss den Postsack von innen gesehen haben!!!

    Mein Irrtum???!

    Sind Marken mit Gummierung nicht wertlos?

    Kann ich diese alle gleich entsorgen? (An Bastler verschenken?)

    Für Eure Meinung, Aufklärung, vielen Dank!

    LG Majakka

    Beste Sammlergrüße ;) Majakka

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.442
    • 10. November 2020 um 09:52
    • #2

    Wenn gestempelte Marken mit Gummierung wertlos wären, läge die Lösung auf der Hand : ab ins Wasserbad damit !

    Es sind eben Gefälligkeitsstempelungen, vor allem mit Ersttagsstempeln. Philatelistisch vielleicht weniger attraktiv (z.T. sind das auch Modeerscheinungen), aber doch nicht einfach wertlos. Viele Postanstalten verkaufen Marken ja auch so im Abo.

    P.S. und übrigens : wenn nur Marken einen Wert hätten, die den Postsack von innen gesehen haben, könnte man ja das ganze postfrische Zeug wegschmeissen oder ... aufbrauchen. Wobei ich sehr gut verstehe dass echt gelaufene Marken auf Belegen postgeschichtlich mehr aussagen. Aber wenn ich ein Motiv sammle, will ich vielleicht nicht dass das schöne Motiv durch einen hässlichen Stempel verunziert wird.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    Einmal editiert, zuletzt von Jean Philippe (10. November 2020 um 15:19)

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.475
    • 10. November 2020 um 10:19
    • #3

    Majakka

    Ich habe die auch gesammelt.... als ich noch zur Grundschule ging, ging es am Wochenende immer mit Papa zum Postamt, wenn es Neuerscheinungen gab, und eine gab es postfrisch und 1 wurde schön gestempelt. Die Postbeamten konnten das damals noch.

    Heute bin ich mehr der Typ, wie Du schreibst: das Teil muss mal den Postsack von innen gesehen haben. Heute würde ich es schnellstmöglich gegen ein gelaufenes Exemplar tauschen.

    Aber wie immer: man muss so sammeln, wi e man es mag.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 27.01.2026

  • wolleauslauf
    Gast
    • 10. November 2020 um 10:25
    • #4

    Hallo Majakka,

    wenn ein offizieller Tages- oder Sonderstempel als Gefälligkeitsstempel verwendet wurde, kannst Du die Marke durch ein oben von Jean Philippe angesprochenes Wasserbad zu einer normalen gestempelten Marke machen.

    Wenn, wie bei DDR Marken teilweise maschinelle Abstempelungen vorgenommen wurden, deren Stempel nicht auf einem Postamt war, kannst Du den Gummi dranlassen, die werden geringer bewertet

    ( im Katalog der Kreis mit den Strichen, nicht mit dem Punkt )

    Ostblockstaaten und Raubstaaten haben diese Methode oft eingesetzt zur Devisenbeschaffung.

    Wertlos sind sie nicht, aber halt geringwertiger.

    Grüße von

    Wolle

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.736
    • 10. November 2020 um 11:23
    • #5

    Hi,

    viele Marken aus dem Ausland, Raubstaaten und Schwellenländer drucken solche Marken direkt mit Stempel. Ja, es sind Gefälligkeitsstempel.

    Ich sammele sie trotzdem. Wertlos sind sie für mich keinesfalls. Sie landen in meine Alben und besitzen dann für mich einen (Sammel)Wert.

    Ich mache es (wahrscheinlich nicht nur ich) auch genauso. Kommen neue Marken von der Post, kaufe ich mir sie in der Poststelle oder bestelle sie, ein Satz/Marke bleibt **, ein Satz/Marke lasse ich mir schön mit dem Stempel meiner Poststelle abstempeln. Somit habe ich die neuen Marken in ** und gest..

    Gruß, Klaus

  • drkohler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    641
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    Männlich
    Geburtstag
    15. Dezember 1957 (68)
    • 10. November 2020 um 13:02
    • #6
    Zitat von Heliklaus

    Hi,

    viele Marken aus dem Ausland, Raubstaaten und Schwellenländer drucken solche Marken direkt mit Stempel. Ja, es sind Gefälligkeitsstempel.

    Nein, sind es nicht. Zumindest in meinen Augen ist der Tatort eines Gefälligkeitsstempels beim Postamt. Bei den angesprochenen polnischen Marken dürfte der Tatort die Druckerei sein, diese Briefmarken haben nie ein Postamt gesehen.

    Solche Marken habe ich auch ein paar in meiner Jugendsammlung. Stammten sehr wahrscheinlich aus einer Kaufhaustüte im Stil von "50 Pferde für DM3", "60 Polen für 5DM". Das ist auch das Ziel dieser Ausgaben, sie werden direkt an die Hersteller dieser Tütenware verkauft und haben nie ein Postamt gesehen. Deshalb auch der niedrige Wert dieser (oft einfach gestrickten) Marken, ausser Druckkosten fällt da nix an.

    Das Zielpublikum waren/sind oft die Motivsammler, deshalb gibt es oft unzählige Ausgaben mit Motiven, die nichts mit dem Ausgabeland zu tun haben oder ganze Markenserien von gleichen Motiven. Ausser den (alten) osteuropäischen Marken waren/sind hier arabische und afrikanische Staaten an der vordersten Front.

    Das Kennzeichen dieser Marken ist fast immer der saubere Viertelstempel in einer der Markenecken. Wenn man daran denkt, seine Marken auszustellen, sollte man keine dieser Marken dabei haben, das führt automatisch zu einer Abwertung des Exponates.

    Solche Marken werden im englischen Sprachraum als cto's bezeichnet (Cancel To Order) und dürfen nicht mit dem Typ vorausentwertete Marke verwechselt werden.

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.736
    • 10. November 2020 um 13:19
    • #7
    Zitat von drkohler

    Nein, sind es nicht. Zumindest in meinen Augen ist der Tatort eines Gefälligkeitsstempels beim Postamt. Bei den angesprochenen polnischen Marken dürfte der Tatort die Druckerei sein, diese Briefmarken haben nie ein Postamt gesehen.

    Ich hab eigentlich nichts anderes behauptet.

    Wenn deiner Meinung Gefälligkeitsstempel ausschließlich von Postämter stammen, was sind dann Marken mit Stempeln aus der Druckerei im deutschen Sprachgebrauch?

    Gruß, Klaus

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.243
    • 10. November 2020 um 13:22
    • #8

    Hierzulande ist auch der Ausdruck "Versandstellenstempel" gebräuchlich.

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.442
    • 10. November 2020 um 13:26
    • #9

    “Cancelled to order” = Gestempelt auf Bestellung. Ok, das kann man trennen von “Gefälligkeitsstempel” wenn ich mir am Schalter eine Marke sauber abstempeln lasse. Ich glaube aber nicht, dass Michel z.B. mit “Gefälligkeitsstempel” letztere meint.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    Einmal editiert, zuletzt von Jean Philippe (10. November 2020 um 13:41)

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.736
    • 10. November 2020 um 13:32
    • #10

    Macht es für dich eine Marke "wertloser", wenn sie von einer Druckerei stammt und nicht von der Poststelle sauber abgestempelt wird?

    Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und denke, das viele Marken wie zB meine Cuba-Marken nicht ohne diesen Druckereistempel zu kaufen/besorgen gibt.

    PS:

    hab mich falsch ausgedrückt.

    Die Druckereimarken gibts natürlich auch postfrisch. Ich glaube aber, das postfrische und gestempelte millionenhaft gedruckt werden/wurden.

    Das quasi Bögen nicht nachträglich gestempelt werden.

    Gruß, Klaus

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.475
    • 10. November 2020 um 13:41
    • #11

    Es gibt “Cancelled to order” = Gestempelt auf Bestellung.

    Wenn ich Länder sammeln würde, wo es das nicht anders gibt, oder besser, wenn es generell keine andere Stempelung gäbe, dann wäre es akzeptabel. (Wobei ich wahrscheinlich solche Länder nicht sammeln würde)

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 27.01.2026

  • wolleauslauf
    Gast
    • 10. November 2020 um 13:45
    • #12

    Hallo Klaus,

    C(K)uba braucht auch Devisen, oder denkst Du dass die riesigen Auflagenmengen alle im Lande verbraucht werden ^^:P

    Für sozialistsch- kommunistische Staaten war das eben eine billige Einnahmequelle von Devisen und

    wie drkohler schreibt haben Millionen von Marken nie einen Postschalter gesehen, sie wurden nicht einmal an die Postämter ausgeliefert.8o

    Ich habe meine DDR gestempelt Sammlung vor Jahren schon getrennt und sammele jetzt zweispurig:

    1) nur echter Bedarf

    2) nur Bogenstempel mit Gummi

    Dabei hat sich herausgestellt, dass die echten Bedarfsmarken mit lesbarem Stempel wirklich in der Minderzahl sind ;), also geht das sammeln weiter.

    Grüße von

    Wolle

  • drkohler
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    • 10. November 2020 um 15:47
    • #13
    Zitat von wolleauslauf

    Dabei hat sich herausgestellt, dass die echten Bedarfsmarken mit lesbarem Stempel wirklich in der Minderzahl sind ;), also geht das sammeln weiter.

    Das ist die echte Herausforderung für den Sammler. Solche Marken bringen auf ebay auch oft recht hohe Preise (z.B. Nordkore extrem, auch die berüchtigten "Sanddünen-Staaten").

    Es gibt einen bekannten Souvenirbogen "Face on Mars" (Marsgesicht) von einem fleissigen afrikanischen Staat. Ich hatte mal in den Staaten einen Sammler getroffen, der seit über 10 Jahren einen echt gebrauchten Souvenirbogen suchte (und damals schon $500 bot dafür). Ich glaube er sucht immer noch wenn er noch lebt...

  • kartenhai
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    • 10. November 2020 um 16:44
    • #14

    Anscheinend sind auch die postfrischen Exemplare von Sierra-Leone sehr begehrt. Für die 4 Kleinbogen und den Block aus dem Jahre 1990 werden angeblich lt. dem Link 15.000,- USD geboten! 8|

    Weiß jemand, wie die im Michel Online bewertet sind?

    http://ufo_stamps.http://tripod.com/face_on_mars/face_on_mars.html

    Der Link funktioniert leider nicht. Einfach kopieren und einfügen, dann klappt`s.


    Gruß kartenhai

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 10. November 2020 um 16:49
    • #15

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • drkohler
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    • 10. November 2020 um 16:52
    • #16

    Den "normalen" Block bekommst du so um $10-$15.

    Dein Anbieter ist einfach ein weiterer Spinner, der für jede 10c Washington/Franklin Marke auf ebay tausende Euros will.

  • kartenhai
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    • 10. November 2020 um 16:54
    • #17

    @ Jean Philippe:

    Danke für die Turbo-Antwort. :)

    Dann sollte man diese Ausgabe zu diesen Schnäppchen-Preisen so schnell wie möglich besorgen und den Amis für 15.000,- USD verkaufen! :jaok:

    Auf zu Ebay und Co.! ;)

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 10. November 2020 um 17:00
    • #18

    Ebay hat die Ausgaben mehrfach, Block für 3,00 und die 4 KB für 30,- EUR. Jetzt muß man nur noch den Dummen finden, der 15.000,- USD dafür bezahlt. :/

    Vielleicht meint er auch nur gestempelte Exemplare :?:

    https://www.ebay.de/sch/i.html?_fr…mars&_sacat=260

    Gruß kartenhai

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.679
    • 10. November 2020 um 17:59
    • #19

    kartenhai

    lies doch, was dr. kohler in #13 geschrieben hat: Der Sammler sucht nach einem "echten gebrauchten" Kleinbogen. Also gestempelt aus dem Bedarf. Das dürfte so gut wie unmöglich zu finden sein. Und wenn doch, dann ist der hohe Preis sicher auch gerechtfertigt.

    Gruß

    Christoph

  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.817
    • 11. November 2020 um 06:20
    • #20

    @Majakka, zuerst geht es doch um die Marke an sich. Bei einer Auflage von 250.000 Stück stellt man so eine Frage doch nicht oder?

    Wenn es sich jedoch um eine Ausgabenhöhe von 16 Millionen handelt, dann ist die Frage: Was sammelt man? Der Stempelabschlag am Schalter durch den Schalterbeamten wird man später nicht mehr von einer auf einem Brief befindlichen Marke unterscheiden, wenn beide im Wasserbad waren. Nur das Suchen ist einfacher, denn echt gelaufene Marken haben dann ja oft Macken, wie Knicke oder defekte Zähne. Bei großen Auflagehöhen sehe ich gedruckte Stempel als Platzhalter an. Das gilt auch bei den BRD-Marken mit Bild mittig angebrachten Stempel der Versandstelle.

    Noch einen Schwenk zur DDR. Leider sind diese Bögen eben massenhaft da und so sieht man Vorstellungen zu künftigen Plattenfehlern sehr oft mit derartigen Stempeln. Ist aber auch ein anderes Thema. Dort wird z. B. auch oft gefragt ob die Gummierung rückseitig vorhanden ist.

    Grüße :)

    labarnas

    derzeit abwesend

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

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