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Wie erstellt man ein Handbuch?

  • labarnas
  • 1. Juli 2021 um 10:57
  • labarnas
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    3.838
    • 1. Juli 2021 um 10:57
    • #1

    Will ich mal etwas von einem laufenden Projekt zeigen. Auch um Meinungen einzuholen. Denn die Blicke anderer haben ja Gewicht. Es geht um eine eigentlich simple Aufgabe. Alte Kataloge sollen vollständig und in farbiger Abbildung neu gefasst werden. Ich sitze jetzt das dritte Jahr an dem Thema und bin in der Korrektur- und Prüfphase. Es wurden fast 590 Schalterbögen der 1 AA und 1 AB ausgewertet. Zu jedem Bogenfeld gibt es ein Excelblatt mit Angaben zu bisherigen Veröffentlichungen, zu eigenen Treffern und noch vieles mehr.

    Derzeit gibt es Überlegungen zu drei Darstellungen. Mal sehen, was dazu geschrieben wird. Und ich begrenze die Besipiele auf ein Bogenfeld zu einem Schalterbogen.

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  • labarnas
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    3.838
    • 1. Juli 2021 um 11:00
    • #2

    Teil I ist ganz klassisch die Angabe des Bogenfeldes zum Schalterbogen. Hier Feld 10 des C-Bogens. Aber es ist schon die erste Besonderheit dabei. Ich habe alle Bögen getrennt. Mein Argument: Der, der einen C-Bogen besitzt, will keine Texte und Abbildungen zu A-, B- oder D-Bogen lesen. Es soll eine Konzentration auf eben nur dieses Bogenfeld erfolgen.

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  • labarnas
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    3.838
    • 1. Juli 2021 um 11:07
    • #3

    Was habe ich alles in dieses Bild eingebaut:

    • F10 ist die Bogenfeldnummer
    • R3 beschreibt das Rasterfeld (wird später erklärt)
    • ABCD benennt einen Primär- oder Sekundärfehler, farbig unterschieden, der Unterstrich zeigt von welchen Bogen das Bild stammt
    • 0/8 bzw 5/8 beschreibt die Treffermenge in der ausgewerteten Literatur. Der Sekundärfehler wird also 5 mal genannt, der Primärfehler stellt eine Neuentdeckung dar
    • 44 bzw 46 stellt das Vorkommen auf den digitalisierten Schalterbögen vom Typ C vor. Es wird im Text vorher die Anzahl mit 47 (einer ist neu und noch nicht ausgewertet) benannt. Es gibt also eine hohe Übereinstimmung
    • der Bereich ** | gest. | Brief ist für Sammler die gern ihre "Beute" eintragen können
    • die Texte müssen aus meiner Sicht nicht beschrieben werden

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  • labarnas
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    3.838
    • 1. Juli 2021 um 11:11
    • #4

    Teil II ist eigentlich redundant. Und führt zu einem eigenständigen Teil. Denn wer hat schon einen Schalterbogen? Meist hat mein einen mehr oder minder großen Haufen vor sich. Man erkennt ein Pünktchen irgendwo auf der Marke. Dafür wurde das Bogenfeld in 12 Vierecke aufgeteilt. Weil ABC schon durch die Typbezeichnung zum Schalterbogen vergeben war, musste etwas andres her. XYZ geht auch nicht. Denn das sind Buchstaben für die Gummierungsarten. Also kam RST in Betracht. So schaut es aus und richtet sich an die, die eben Einzelmarken haben.

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  • labarnas
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    3.838
    • 1. Juli 2021 um 11:19
    • #5

    Die oben gezeigte Rasterfeldmethode fast alle Bögen zusammen. Also gibt es auch 4 Abbildungen zu dem Primärfehler bei F10. Am Beginn wird das Rasterfeld in seiner Lage eingeordnet. Es gibt auch eine Gesamtübersicht. Die einzelnen grafischen Elemente werden mit Namen benannt. Diese Bezeichnungen werden auch in dem Teil I verwendet. Hier ist der Michel-Spezial nicht mehr gleich. Einmal wird es Netz (1 A II) und einmal Gitter (1 A XXI) genannt. Es sollten schon gleiche Begriffe sein.

    Gedacht ist das Vorgehen so: Es wird der Einzelfehler gefunden -> Feld ist bekannt -> es gibt max. 4 Bögen wo man nachschauen muss, was noch bekannt ist. Steht »weitere Merkmale« unter der Abbildung sind weitere Fehler auf dem Bogenfeld vorhanden. Diese zahlreich vorkommenden »Mini«-Fehler, aber meist schon beschrieben, differenzieren und helfen so bei der Bestimmung.

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  • labarnas
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    3.838
    • 1. Juli 2021 um 11:20
    • #6

    Teil III richtet sich an die Sammler, die gern die Dinge in einem Album hätten. Ich habe also für alle 4 Bögen eine Ausschnippelhilfe erstellt. Die kann man zurecht scheiden und in ein Album stecken. Sieht so aus:

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  • labarnas
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    • 1. Juli 2021 um 11:32
    • #7

    Teil III ist eine absolut minimalistische Darstellung. Es fehlt dann noch nach Papierart oder Gummierungsart vorzugehen. Manchmal steht ein »v« dabei. Das bedeutet, der Fehler wurde bisher nur auf dieser Papierart gefunden.

    Ich habe das für mich vordergründig als Test erstellt. Habe so jetzt rd. 1.000 Einzelmarken mit Plattenfehlern und Druckzufälligkeiten in 4 Alben systematisiert.

    Bin jetzt im Überlegen, ob ich den Einzelmarkennachweis bei geringer Bogenzahl in den Teil I mit aufnehme. Aber es finden sich auch neue Dinge, die direkt in das Handbuch eingreifen. Mit einem Zettelchen gekennzeichnet und erst mal nur "gesichert". Es können immer noch nicht alle Michel-Plattenfehler, die mit ABCD bei den Bögen angegeben werden, einem Bogentyp, geschweige einer Auflage zugeordnet werden. Aber es fehlt nicht mehr viel.

    Wie immer gibt es hier die Frage: Macht man das auf einer Steckkarte? Oder bleibt man bei den losen Steckseiten?

    Und wie sortiert man neue Fehler, die einem Rasterfeld zugeordnet werden können? Die man aber dann in einem Album versenkt und beim Prüfen der Bögen schon wieder "vergessen" hat? Hier fehlt mir so etwas wie eine Datenbank.

    Das ist mein derzeitiger Stand. Und um mal eine Zahl zu haben: Die Rasterfelder haben in der zum Teil vorhandenen vierfachen Nennungen bei 4 Bögen ein Volumen von 1.100 Benennungen. Und das alles nur bei der 5 Pfg.-Marke der Berliner Bärenmarken.

    Bin echt auf die Meinungen und Anregungen gespannt.

    labarnas

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  • Heliklaus
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    • 1. August 2021 um 13:13
    • #8

    Hallo,

    nur mal so aus meine Gedanken her aufzuzeigen.

    Ich bin auch am überlegen, die einzelnen Marken in den entsprechenden Alben/Seiten nach Abarten zu sortieren.

    Wenn ich mir aber als absoluter Laie auf diesem Gebiet überlege, baut sich mir eine riesen Mauer auf, die ich nicht überwinden kann.

    Ich zähle mal die verschiedenen Kategorien / Unterscheidungsmerkmale auf, die eingeteilt werden möchten.

    Es gibt die Bärenmarken von Mi.1 - Mi.7

    Es gibt Bogen A, B, C, D und deren unterschiedlichen Durchstiche / Zähnung

    Es gibt 4 Papierunterschiede: u, v, wa, wb

    Es gibt 4 Gummierungen: x, y, z, zt

    Es gibt eine hohe Zahl an PF, PriF, SekF usw.

    Um all die Einzelmarken, werden ja von Zeit zu Zeit immer mehr, in Alben zu sortieren, um sie natürlich auch immer wieder zu finden, bräuchte man eine Unmenge an verschiedenen Unterbringungen (zB Alben, Steckkarten uä).

    Das alles mal 7 =O

    Würde man nur nach Michel-Nummer sortieren, wäre der Überblick ruckzuck dahin, wenn man nicht nur wie der "einfache" 1A-7A Sammler sortiert, sondern auch nach den verschiedenen Unterscheidungen und Abarten sammelt/sortiert.

    Es sind nur die einfachen Gedankengänge von mir, die natürlich falsch sein können, wenn ich einen Gedankenfehler habe. 8o

    Gruß, Klaus

  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 13:37
    • #9

    @Heliklaus, das einfachste wäre natürlich sich ein Stück an Literatur zu besorgen und es danach zu gestalten. Das geht hier aber nicht. Denn die Literatur ist z. B. nicht in der Farbigkeit der Ausgaben, nicht vollständig oder ohne Bezug zu den Charakteristika der Freimarken, wie Zähnung oder Papier. Und Du hast bei Deiner Aufzählung die 200 A bis 206 B mit dem Überdruck vergessen. Denn da ist man ganz schnell dabei.

    Ich würde trennen:

    1. einen Normalsatz der 7 Ausgaben (1 in AA und AB) vielleicht alle mit Oberrand oder Seitenrand
    2. eine Gestaltung für die zusammenhängenden Stücke, die Du hast
    3. Abarten müsste man mal diskutieren, wäre eigentlich ein neues Thema
    4. bei 1 und 2 kann man ja die Abarten gleich mit benennen

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  • Phily 2018
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    • 16. November 2021 um 09:22
    • #10

    Guten Morgen labarnas,

    1. super ausgearbeitet!!!

    Zitat von labarnas

    Wie immer gibt es hier die Frage: Macht man das auf einer Steckkarte? Oder bleibt man bei den losen Steckseiten?

    meine Gedanken zum Thema:

    Vorausgesetzt es möchte jemand speziell dieses Thema sammeln, sonst würde es ja auch keinen Sinn machen sich mit solchen Dingen auseinander zu setzten ;) .

    Ich denke es fängt im Allgemeinen damit an, wieviel Material (Einzelmarken; Paare; Einheiten oder Bogenteile) der Sammler hat.

    Bei wenigen Material denke ich wird ein normales Album reichen. Man könnte somit jeder Mi.Nr. eine eigene Seite geben. Unabhängig von Typenunterschiede (Bogenform Papier usw.). Diese könnten ja mit Zettelchen versehen werden.

    Bei mittleren Materialbestand würde ich da schon eher an Alben mit variablen Seitenzahlen tendieren. Dort könnte man schon mit Bogensegmenten (Bogen in 4 gleiche Bereiche einteilen) auf einer Seite beginnen.

    Auf diesen Seiten könnte man, je nach Menge, auch die Typenunterschiede zusammenfassen.

    Bei großen Mengen tendiere ich auch zu variablen Alben. Es lässt sich einfach neue Dinge einschieben. Hier würde ich, je nach Menge, mit Reihen pro Seite arbeiten, bzw. bei sehr großen Mengen, die einzelnen Felder. Hierbei würde ich die Typenunterschiede auch wieder zusammen auf der Seite platzieren. Wenn die Menge eine Seite überschreiten sollte, könnte man die Typen in 2 / 4 usw. weiter auf einzelne Seiten aufteilen.

    Viele Grüße

    Marc

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Archivar des Bogenarchivs der DDR Freimarkenbögen 
    (aktuell 487 verschiedene Freimarkenbögen im Archiv)

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    :brd:Mit der Lupe in der Hand, durch das Briefmarkenland !!! :veryhappy:

  • Phily 2018
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    • 17. November 2021 um 05:45
    • #11

    Guten Morgen,

    da ist mir noch etwas eingefallen.

    Also wenn das Material passt könnte man versuchen auf 2-4 Seiten einen Bogen zu rekonstruieren. Hierzu würde sich anbieten auch mit Bogensegmenten zu arbeiten.

    :/

    So meine Gedanken. ;)

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  • labarnas
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    • 17. November 2021 um 12:03
    • #12

    @Phily 2018, vielen Dank für Deine Gedanken und Hinweise :)

    ich habe die Frage deshalb gestellt, weil ich eigentlich über Schalterbögen bei den Berliner Bären Marken vorgegangen bin. Da hat man eine ganz andere Sichtweise. Verfügt man jedoch über Einzelmarken ist es eben aus meiner Sicht nicht so einfach. Will mal ein paar Beispiele zeigen und etwas dazu schreiben. Die Beispiele stammen alle aus Erwerbungen der letzten Zeit bei Auktionen.

    Die Bilder sind alle mit dem Smartphone aufgenommen und somit unscharf im Detal. Es geht hier um den Eindruck.

    Beispiel Album 5 Pfg.-Marke

    Im 3. oder 4. Nachverkauf. Schöne Bilddarstellungen und Beschreibungen. Diese jetzigen Kärtchen habe ich allein zurecht geschnitten, vor war es ein A4-langer Streifen.

    Es ist eine wilde Steckerei: 1 AA, 1 AB noch zu den Papiersorten oder Erhaltungsgrade sind gemischt. Es sind auch Überdrucke Ni-Nr. 200 dabei. Aber ein schöner Posten.

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  • labarnas
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    • 17. November 2021 um 12:05
    • #13

    Konvolut ausschließlich mit Besonderheiten, so wie sie einst der Sammler gesehen hat. Ist ein größerer Posten. Ab und zu habe ich schon etwas bestimmt, weil Primärfehler (gebrochenes "g") dabei war.

    Mein Fazit: Wildes Durcheinander

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  • labarnas
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    • 17. November 2021 um 12:08
    • #14

    Versuch von mir auf Steckkarten das Feld F68 über Darstellung des Rasterfeldes und des Teailbildes, getrennt nach Papiersorten und ** bzw. gestempelt mit den Nebenfehlern auf den einzelnen Bögen ABCD zu ordnen. Die Bögen habe ich alle, aber eben die Einzelmarken sind mehr oder weniger stark vertreten. Mich hat mein Modellversuch nicht überzeugt.

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  • labarnas
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    • 17. November 2021 um 12:10
    • #15

    Aus einem Konvolut eines Sammlers, der Beschriftungen vorgenommen hat. Hier fehlt in der unteren Reihe auf den Zetteln schon der Hinweis, welches Feld er meint. Aber gut nachzuvollziehen, was er gesehen haben will.

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  • labarnas
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    • 17. November 2021 um 12:15
    • #16

    Auch aus einem Auktionslos im xx-Nachverkauf. Hier erfolgte eine Sortierung nach Bogen und Auflage. ** und gestempelte Marken sind übereinander gesteckt. Die Zettelchen enthalten die Feldnummer. Doch was ist damit gemeint? Man benötigt zumindest den Katalog von Sluyter und muss es abgleichen.

    Mit roter Schrift werden die Michel-Plattenfehler hervorgehoben.

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  • labarnas
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    • 17. November 2021 um 12:20
    • #17

    Hier habe ich lange gebraucht um das nicht beschriebene System eines Auktionsloses zu begreifen. Die großen Zettel sind von mir und stellen die Übersetzung dar. Marken auf dem Kopf stimmen nicht in der Zuordnung.

    Die kleinen Zettel lesen sich so: f22 ist die Feldnummer. 27 ist die "übersetzte" Ziffer aus dem Sluyter-Katalog. Dort werden Nummern in römischer Schreibweise XXVII vorgestellt. Im Katalog von Sluyter fehlen die Angaben zum Bogentyp und zur Auflage, Papierart usw.

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  • labarnas
    Stamm Mitglied
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    3.838
    • 17. November 2021 um 12:28
    • #18

    Habe bei meinen Vortrag in Wernigerode gefragt, ob man bei so einem Handbuch nicht etwas für die Sammler machen sollte? Also z. B. bei denen die Einzelmarken haben einen Ausschneidebogen mit Bildchen zu den Abweichungen (Feldmerkmalen) hergestellt wird. Und bei denen, die Bögen haben, eine Bogenübersicht zu den betreffenden Feldern bereitgestellt wird.

    Ich selbst bevorzuge ein Album mit Donau-Einsteckblättern. Weil man dort Platz schaffen kann. Habe auch einiges in "festen" Alben. Aber ich finde gestaltete Seiten auch toll. Schrecke jedoch vor dem Aufwand.

    Noch ein Fazit zu den obigen Bildern: Bin mir nicht sicher, ob mit einer besseren Gestaltung der Verkaufserlös besser gewesen wäre. Aber bei der 5 Pfg.-Marke habe ich letztlich nur 55 Prozent von dem gezahlt, was der Händler in seinem Verkaufs-Portal nach einer deutlichen Preiskürzung derzeit haben will. Da haben die Bilder auch nicht geholfen.

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  • Phily 2018
    Stamm Mitglied
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    2.946
    • 17. November 2021 um 14:18
    • #19

    Hallo labarnas,

    deine Bilder zeigen ja eindeutig, dass dieses Thema nicht leicht zu Händeln ist. Macht die Sache nicht uninteressanter, dafür aber kniffliger.

    Wie du ja weist, mag ich selbst gestaltete Alben-Blätter für meine DDR Plattenfehler Sammlung. Generell tendiere ich immer für meine Lieblingsthemen so eine Präsentierung.

    Das es eine MEGA Aufgabe ist so etwas zu erstellen, denke ich, war dir eh schon bewusst.

    Ich sage immer "EINFACH KANN JEDER" ;)

    Ich denke du wirst noch auf eine für dich zufriedenstellenden Lösung kommen.

    Viele Grüße

    P.S. weiter geht es mit der Datenaufbereitung :rolleyes:

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  • labarnas
    Stamm Mitglied
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    • 18. November 2021 um 10:19
    • #20

    Noch so eine Variante. Beworben mit "Nachlass Sluyter". Album und Einsteckkarten waren so im Konvolut (Album der Deutschen Post gab es 1990 noch nicht).

    Die Kärtchen sind zum Teil mit Hawid-Tasche und Marke drin kopiert. Habe versucht die Provienz herzustellen. Bin drei Händler weit gekommen. Aber es ist nicht direkt von Sluyter, sondern eine Aufbereitung zum Verkauf. Die Kärtchen waren ja auch bei ebay zu sehen. Sluyter hätte seine Nummer "LXVII" an der Marke "F82 C I" gelassen.

    Es waren die Pfeile für die Details direkt auf die Marken geklebt. Marken sind im Bezug zum ARGE-Handbuch weiter zu differenzieren. Deshalb meine Übersetzung. Trotzdem tolles Ding mit rd. 2.000 Marken der Mi.-Nr. 1 bis 7.

    Bei der 5 Pfg.-Marke mit derzeit 1.000 Feldmerkmalen würde der Materialwert, egal ob gestaltete Seite oder Einsteckkarte heftig sein.

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