Hallo,
kann mir vielleicht jemand sagen, ob es im 2.Weltkrieg spezielle Briefmarken in den USA für Feldpost gab?
Danke für Antworten
Daniel
Hallo,
kann mir vielleicht jemand sagen, ob es im 2.Weltkrieg spezielle Briefmarken in den USA für Feldpost gab?
Danke für Antworten
Daniel
Das kann Dir Carolina bestimmt schnell beantworten.
Zu dem Thema hab ich gestern auch ein Buch gefunden:
Hat etwas gedauert mit der Antwort, da ich erst noch was zum scannen raussuchen wollte.
Besondere Feldpostmarken gab es keine. Feldpost auf dem Land-/Seeweg war portofrei. Fuer Luftpostbefoerderung musste allerdings gezahlt werden. Dafuer gab es einen besonderen reduzierten Tarif von 6c pro 1/2 Unze.
95% der frankierten Feldpostbriefe haben die Michel Nummer 500 (Scott C25) oder sind ein 6c Ganzsachenumschlag. Waehrend es also "technisch" keine besonderen Marken gab, kann man argumentieren, dass einige der 6c Ganzsachen Luftpostumschlaege der Zeit (Scott UC3-UC6, UC8-9) als Feldpost-Umschlaege anzusehen sind, da es keine andere portogerechte Verwendung gab. Das waere dann so nahe an "speziellen Briefmarken" fuer die Feldpost, nach denen gefragt ist, wie es geht.
Danke für eure Antworten.
Also sind diese 3 Marken auch nicht von der Feldpost?
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Sieh's doch mal so:
Feldpost ist in der Regel kostenlos. Also braucht man auch keine Frankatur.
Einige Länder (Deutschland, Schweden, ...) haben Feldpostzulassungsmarken herausgegben, in der Regel zur Limitierung des Postaufkommens, um eine solche Katastrophe zu verhindern, wie sie der deutschen Feldpost im ersten Jahr des 1. WK passiert ist (totale Lähmung des Betriebs wegen Überflutung mit Poststücken).
Die schweizer Soldatenmarken sind erst recht keine Frankatur, weil es sich bei ihnen um Sozialzuschläge zur kostenlosen Feldpostbeförderung handelt. Manche Sammler meinen deshalb es wären keine philatelistischen Stücke, sondern Vignetten, das ist IMHO aber totaler Blödsinn.
@ delta89
Nein, das sind keine Marken, die fuer die Feldpost herausgegeben wurden. Es handelt sich um normale Briefmarken mit patriotisch / militaerischer Thematik. Die USA haben davon in den 40ern eine ganze Reihe von herausgegeben.
An speziellen Feldpostmarken der USA faellt mir beim nochmaligen Nachdenken allerdings noch die oben gezeigte Michel Nummer 500 mit einem "RF" Handstempel-Aufdruck ein. Die Marke ist mir bekannt, ich kann dazu allerdings wenig sagen. Sie gehoert wohl eher in die "grosse" Frankreich Sammlung. Wenn ich mich recht erinnere, wurde sie waehrend eines begrenzten Zeit- und Einsatzraumes bei Marineeinheiten des Freien Frankreich verwendet, die die US Feldpost benutzten (??).
Unabhaengig davon, um es nochmal zu sagen, Feldpostzulassungsmarken wie in Deutschland gab es bei der US Feldpost nicht.
Ah OK, dann danke für eure Antworten.
Hallo kann mir jemand etwas zu diesem US-Feldpostbrief vom 1. Mai 1945 sagen. Habe mich über den Verschlußsiegel Deutsche
APO 872 war
ab 18. März 1945 in Roermond/ Niederlande (an der deutschen Grenze)
ab 17.4.1945 in Münster
ab 9.6.1945 in Marburg
stationiert.
Hallo,
fällt wohl unter Souvenir - Post.
Die Siegelmarke ist wohl "zufällige" in amerikanische Hände gelangt.
Gruß
Thomas
N.B.:
Es gibt so das Motiv von den Armbanduhren "organisierenden" Russen.
Bei uns Zuhause hat sich wohl ein "Ami" über Wunderkerzen gefreut!
Kein Scherz - und dabei die Pistole weiter hinten übersehen. Bei uns im Ort lag wohl kurz vorher
noch der Stab einer größeren Einheit (Division, genaueres müsste ich nachschlagen) und
diese ist wohl liegen geblieben.
hab meine Literatur rausgesucht werde jetzt den Beitrag um APO Stationen ergänzen:
APO 872 war
ab 18. März 1945 in Roermond/ Niederlande (an der deutschen Grenze)
ab 17.4.1945 in Münster
ab 9.6.1945 in Marburg
stationiert.
gruß
rama
APO 872 - die Einhait war in Munster
Das Siegel hat der Absender nur als "Schmuck" aufgeklebt (Beutegut).
APO 872 - die Einhait war in Munster
Das Siegel hat der Absender nur als "Schmuck" aufgeklebt (Beutegut).
Richtig in der amerikan. Literatur (Rogan /mc Groth 1973) steht Munster. der Buchstabe U Umlaut kannte man dort nicht. Bitte dazu vergleichen APO 175 Maastricht - Grevenbroich - Krefeld - Munster - Gutersloh - Pfungstadt. Auch hier dürfte es sich um Münster handeln da es dem Streckenverlauf entspricht. Munster in der Heide liegt da abseits der Route.