Beiträge von drkohler

    Auch Sänger John Lennon von den Beatles hat in seiner Kindheit Briefmarken gesammelt.
    Inspiriert hat ihn dazu sein Cousin Stanley Parkes, der ihm ein Album geschenkt hat. Das Album gibt es heute noch. Lennon hat seinen Namen und die Zahl 800 hineingeschrieben, im Album selbst sollen aber nur 565 enthalten ein. Gesammelt hätte er Briefmarken von Briefen, die Verwandte aus Neuseeland geschickt haben, außerdem tauschte er mit Freunden, erzählte sein Cousin Stanley anlässlich einer Ausstellung des Albums im Jahr 2005 der „Washington Post“.

    Das "Album" hatte ich auch in NY2016 gesehen. Absoluter Müllhaufen, auf ebay 1Euro Startwert und beten -wenn eben nicht John Lennon der Besitzer gewesen wäre.

    USA

    Der Brief war aber schnell da.

    Die Frankierung ist allerdings schräg, $1.41 passt irgendwie nirgends rein. Und mit Stempeln (inkl. Postmark Permit) von Seattle und DC vom selben Tag, aber nicht von NY wo die Post normaler Weise abgeht in den Osten.

    In 50 Jahren ist das ein gesuchter Beleg :-)

    Der neue Postmeister der USPost schmeisst sich richtig ins Zeug. Kaum hat er den Posten von Orangehead geschenkt bekommen. (Er ist ein Megaspender der Republikaner, hat entgegen ethischer Vorgaben grosse Aktienpakete gekauft kurz vor seiner Wahl, und seine Frau soll die neue Botsachafterin in Kanada werden.....)


    Als Erstes hat der fleissige Mann die Ueberzeitvergütung für Briefträger und Schalterbeamte ausgesetzt, was in vielen Landesteilen sofort zu magelhaftem Service und sackweise liegenbleibende Post führte (was hier auch der eine oder andere Ebayer schon zu fühlen bekam).


    Nun wird aus allen Landesteilen berichtet, dass Brefsortieranlagen demontiert werden (schon über 100 im ganzen Land), und viele der bekannten blauen Briefkästen werden abmontiert und verschwinden aus dem Stadtbild).


    Orangehead hat schon recht wenn er Mauscheleien bei einer Briefwahl befürchtet. Dass er es allerdings dermassen offensichtlich macht ist schon sehr erstaunlich frech. Es erstaunt auch nicht wirklich, dass Orangehead sich und seine Mailorderbride als einer der Ersten für Briefwahl eingeschrieben hat, seine Post wird wohl ausgeliefert werden.


    Inzwischen hat wenigstens der Inspector General eine Untersuchung eingeleitet wegen diesem fleissigen Mann, aber so Etwas dauert normaler Weise Monate bis Etwas dabei rauskommt (und dann im Kongress versauert), und "Wahlen" sind schon Anfang November....

    Ich habe einen CanonMGS irgendwas Multifunktionsdrucker und muss bestätigen, dass der eingebaute Scanner deutliche Schwächen hat mit der Farbtreue. Speziell dort wo Rot ist in der Marke streut Rot auch in die Umgebung hinein. Die Qualität der Scans ist deshalb bemerkbar schlechter als bei meinem Uralt-scsi-Scanner (der leider nicht mehr unterstützt wurde, deshalb der Neukauf).


    Wenn man Platz hat (habe ich eben nicht) und Geld für einen "selbständigen" Flachbettscanner, ist das mit Sicherheit die qualittiv bessere Lösung, auch wenn diese Scanner immer schwieriger zu finden sind und als Einzelgeräte sogar deutlich teurer sein können als ein ganzer All-In-One Drucker.


    Kommt auch auf die Menge an. Wenn man nur ein paar Scans machen will genügt ein Multidrucker (vielleicht erwischt man ja ein "gutes" Gerät - meines ist es in dieser Hinsicht nicht).

    Meine Fresse zeig doch endlich das ganze Bild mit hoher Auflösung gescanned.

    Was soll das ganze Fischen im Trüben wenn evtl. entscheidende Infos ausgeblendet werden?


    Es ist mit Sicherheit keine USA-Marke. Es fehlen sämtliche Spuren gängiger Stempelverfahren für Auslandsbriefe. Auch wenn kaum wirklich etwas erkennbar ist, die beste Ahnung ist eine Siluette nach rechts eines Mannes, evtl mit Bart.

    Es gibt viele Gründe, warum es gestempelte Einzelmarken und sogar ganze Bögen gibt, die noch Originalgummi besitzen. Ein Hauptgrund sind die so genannten cto-Marken. Das sind Marken, die nur für Vertreiber von "Päckchenware" gedruckt wurden. Meist ist der Stempel bei diesen Marken schon beim Drucken mitgedruckt worden. Sowas gab es dann im Laden als "50 Tiere", "50 Gebäude", "100 Polen" für ne Mark oder so.. Besonders osteuropäische Staaten haben sich so ein Zubrot verdient, weil als Kosten eben nur der Druck anstand und die Marken nie gebraucht wurden. Diese cto-Marken haben fast immer einen sauberen Viertelstempel in einer Ecke.


    Ein weiterer Grund können Porto-Nachzahlungen von grössren Firmen sein. Wenn da ein grösserer Betrag anfiel, wurden z.T. ganze Bögen entwertet als "Beweis" das das Porto bezahlt wurde.


    Dann gab/gibt es natürlich die Sammler, die saubere Stempel haben woll(t)en und der Mann am Schalter sich breit schlug, einfach einen Stempel auf postfrische Marken zu hauen.


    Ein weites Gebiet zB speziell in den USA waren vorausentwertete Marken, so genannte Precancel. Das sind, wie der Name sagt, vorausentwertete Marken für Massenversender. Diese Marken wurden auf Briefen/Karten nicht mehr entwertet. Wenn so ein Massenversender mit 50 Kisten Werbebriefe auf einem Postamt auftauchte, hätte das den armen Tropf, der das alles Stempeln musste, in den Wahnsinn getrieben.


    cto-Marken sollte man nie in einem Ausstellungs-Exponat verwenden,das führt automatisch zu deren Abwertung.

    Im Moment sind wieder Grabenkämpfe aufgebrochen in den Staaten. Ein Trump-Spezi wurde zum Postmaster General ernannt (nicht weil er was kann, sondern weil er heftig spendet) und seine erste Aktion war die massive Einschränkung der Postzustellung (im Wesentlichen kein Geld mehr für Ueberstunden für Briefträgerund Schalterpersonal, die sowieso seit Jahren am Anschlag arbeiten). Das führte dazu, dass viele Postämter in noch nicht zugestellter Post ertrinken, und viele Amis beschweren sich über tagelang keine Postlieferungen.

    Zusätzlich ist die Post sowieso völlig Pleite (wegen einer Kongressanordnung zur Rentenfinanzierung) was die Sache auch nicht besser macht.


    Die Postbeförderung über den Teich geschieht nach dem Zufallsprinzip. Viele der Airlines, die normaler Weise die Flugpost mitnehmen sind auf Grund gelaufen. Zum Teil wird auf Schiffe ausgewichen, aber auch von denen laufen nicht mehr allzu Viele.


    Meine Journal-Monatsausgabe vom Mai kam am gleichenTag wie die Juli-Ausgabe (Mitte Juli). Das heisst, wenn man Pech hat, bleibt Post liegen über mehrere Wochen. Viele ebay-Amis verschicken deshalb schon gar keine Post mehr ins Ausland. Auch ich habe mit dem Kollegen abgemacht bis auf Weiteres uns keine Marken zuzuschicken


    Eingeschriebene Post zu tracken war schon immer schwierig. Normaler Weise endet Tracking in New York und ist nicht verfolgbar darüber hinaus.

    Zwei Fälschungen die auch noch stark beschädigt sind. Die linke Marke sieht sogar carminrot aus, sowas gab es nie.

    Die Marken wurden allerdings schon um 1860 herum heftig gefälscht (einige davon in Karminrot), es könnten sich also um "alte" Fälschungen handeln. Ob die etwas Kuriositätenwert haben? k.A.


    Was eigentlich immer nervt sind diese erbärmlichen Abbildungen. Wenn ich was für 10k zu verkaufen hätte, würde ich mir schon Mühe geben. Schon das Ganze auf roten Hintergrund zu legen zeugt von geringerem Hirnvolumen.

    Filli: des mit den Randstücken is paradox irgendwie. Wenn es die doch nich so häufig gibt wie normal gezähnte- da wäres eigentlich gut sich aufs sammeln von Randstücken zu spezialisieren 👀😂


    Gruß

    Das hat sich in den Staaten halt einfach so ergeben. Eine "richtige" Briefmarke hat an allen vier Seiten Zacken. Alles andere ist halt nicht wirklich erstrebenswert..

    Als in den Staaten die ersten ATM-Marken herauskamen (einfache Rechtecke ohne Zacken), brach ein Riesengebrüll los. Spätere ATMs haben seither dann simulierte Zacken als Zugeständnis damit sich die Wogen glätten konnten.

    Aber (abgesehen von seltenen Marken wo man froh ist überhaupt an eine Marke ran zu kommen) meiden die Amis halt die Flachdruck-Bogenrandstücke.

    Das sind alles masssenhaft gedruckte Marken ohne Wert. Von den roten und grünen Marken mit

    den Köpfen von Washington oder Franklin gibt es zahlreiche Ausgaben, die sich im Druckverfahren, Rollen oder Bogenmarken, der Perforation, dem Wasserzeichen und der Farbe unterscheiden. Es gibt 3-4 seltene Varianten, aber im Bild sind sie nicht zu sehen.


    Die zweitunterste Reihe sind alles Scott 632 (Perforation 11*10.5). Auf ebay findet man diese Marke oft von Spinnern für tausende von Euronen angeboten als Scott 594 oder 596.

    Aber erkennen läßt sich leider nichts:

    Auf Scans sieht man es nicht. Auf dem Stempelknauf der rechten Marke steht HIPSCHEN, sieht man aber nur wenn die Marke unter ein Mikroskop/grosses Vergrösserungsglas gelegt wird. Anders wäre Hipschen wahrscheinlich auch nicht durchgekommen....

    Hier steht etwas darüber drin. In dem Artikel wird auch noch auf einen anderen Stecher hingewiesen, der seinen Namen HIPSCHEN in eine USA-Briefmarke hineingravierte. Diese Marke habe ich leider nicht gefunden:


    Gruß kartenhai

    Das Ameripex Markenheftchen von 1986, Scott 2201a, die Marke ganz rechts.

    Das Heftchenblatt enthält mehrere Fehler. Z.B. der Stempel auf der Marke. Die Ausstellung fand zwar vom 22.Mai an statt, die abgebildeten Marken darauf gab es schon Anfangs Jahr. Deshalb konnte der Ersttagstempel unmöglich vom 22. Mai sein.

    Das mit der Schreibweise IIII oder IV ist ein Dauerbrenner. Hatte schon verschiedene Historiker gefragt und es ist klar: Es gab nie eine Regel für nur eine Schreibweise, beides ist richtig. Es ist auch kein zeitlicher Rahmen vorhanden für die eine oder andere Art, beide Schreibweisen wurden zu allen Zeiten gebraucht.

    Ich habe mir ein paar Sachen angesehen und es sieht schon sehr stark nach den Kaufhaustüten aus, wie ich sie in meiner jungen Jugend auch manchmal gekauft hatte (weil es eben soviele bunte Marken für so wenig Geld gegeben hat). So im Stil von "50 Spanien/Pferde/Gebäude für 1DM". Die Alben sind Billigstalben und werden von einem evtl. Käufer entsorgt weil nicht wirklich brauchbar.


    Für Album 5 schätze ich den Wert so auf 1-3 Euro maximal. Wegen Portokosten wird es allerdings schwierig, so ein Album überhaupt zu verkaufen.

    Bei den anderen Alben sieht es leider nicht besser aus.

    Es gibt Kataloge über diese Ausgaben, zB


    Stamp Catalogue of the Jewish National Fund (1973) by Jay L. Kaplove

    Jewish National Fund Stamps Handbook by Rochelin

    (Die irgendwo zu finden ist dann eine andere Frage)..


    Es gibt rudelweise Markenheftchen und Marken, zB auf ebay.com einfach nach Jewish National Fund suchen.

    Ist halt ein weiterer Spinner, der auf Dummenfang ist.

    Von den vielen Spinner-Anbietern von Washington/Franklin Marken haben mich mittlerweile mindestens zwei gesperrt und bieten ihren Schrott weiterhin an zu Mondpreisen. Das zeigt, das mindestens zwei davon betrügerisch handeln.