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SBZ Maschinenaufdrucke spezial

  • zenne
  • 6. Februar 2009 um 16:31
  • labarnas
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    • 3. Januar 2021 um 13:30
    • #181

    @Rudi Ratlos, zuerst habe die Tagesordnung von April 2021. Die Themen des letzten Jahres werden nicht wiederholt. Ob er kommt, muss man sehen. War im Jahr zuvor auch nicht dort. Wirst Du denn dabei sein? Wenn ja, schreib mal ne PN.

    Zur Frage (Vermutung): Der Aufdruck ist im Buchdruck. Also zusätzlich aufgebracht. Es kann immer sein, das etwas farbabweisendes (Haar, Fussel) auf so einer Druckplatte sein kann. Es ist auch möglich, dass durch Abnutzung eine Vertiefung entstanden ist. Die hat dann keine Farbe aufgenommen. Sind denn die anderen identisch und gibt es ein Feldmerkmal?

    Grüße:)

    labarnas

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • Rudi Ratlos
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    • 6. Januar 2021 um 21:03
    • #182

    Hallo hab gerade mal die Marken kurz gesichtet, als Rentner hat man(n) doch weniger Zeit als gedacht. Meherere Exemplare der A195; auch Doppelstücke.

    Bei denen sowohl auf einer, wie auch auf beiden Marken. Strich wandert. 1x durch Zone. Strich auch nicht unbedingt durchgänig. Werde mir mal die Zeit zum Scannen nehmen müssen.

    ARGE Treffen ist fest eingeplant.

    Grüße aus dem Erzgebirge!

  • frimer14
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    • 21. Februar 2021 um 17:32
    • #183

    Hallo Forumskollegen!

    Hier von mir ein paar Scans die einerseits als Beispiele für diesen Thread gelten können, aber auch andererseits meine Fragen ans Forum beinhalten. Bei Durchsicht meiner Bestände habe ich einige Besonderheiten gefunden, die bisher hier im Thread nicht angesprochen worden sind. Vielleicht hat der eine oder andere Experte Freude daran, diese Beispiele zu kommentieren. Dafür schon jetzt herzlichen Dank.

    Gruß frimer14

    Bilder

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 21. Februar 2021 um 19:50
    • #184

    Hallo frimer 14,

    auch an Dich die dringende Bitte, bei der Einstellung der Bilder auf "Original einfügen" drücken !!!

    Dieses Thema ist zwar nicht mein Sammelgebiet, interessiert mich aber, es ist mir zu aufwändig, jedes einzelne Bild anzuklicken, um es im Original zu sehen :P

    Für mich ( und auch die anderen ist es ein Mehraufwand ), für Dich durch das richtige anklicken überhaupt kein Aufwand.

    Danke, wenn Du es zukünftig anwendest. :bier:

    Grüße von

    Wolle

  • labarnas
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    • 22. Februar 2021 um 10:29
    • #185

    @frimer14, es sind alle ausnahmslos Dinge, die bei einem Aufdruck eben passieren können. Leider habe ich bisher keine Literatur gefunden, wo solche Zufälligkeiten dokumentiert wird. Hätte da schon Interesse. Das was ich kenne ist eine Darstellung der Michel-Plattenfehler zum Aufdruck in unterschiedlichen Bewertungen als Einzel,- Mischfrankatur usw.

    Es wären immer mehrere Bögen dafür erforderlich, um es zu bestätigen. Bögen habe ich aber nur zu den Aufdrucken bei den Berliner Bärenmarken. Zu dem werden solche Dinge, wie Du sie zeigst, eben nicht geprüft.

    Kennst Du Literatur zu dem Thema der unterschiedlichen Formen bei dem Aufdruck?

    Grüße

    labarnas

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    Einmal editiert, zuletzt von labarnas (22. Februar 2021 um 11:21) aus folgendem Grund: Tippfehler

  • frimer14
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    • 22. Februar 2021 um 17:48
    • #186

    labarnas

    danke für deine Hinweise. Ich hatte mir für private Zwecke eine Übersicht aus im Netz dargestellten Aufdruckfehlern erstellt. Für die gezeigten Beispiele habe ich aber keine Beispiele gefunden. Ich hoffe, dass aus dem Forum noch weitere Anregungen kommen. Bezüglich Literatur bin ich auch nicht so gut bestückt. Michel und Schantl ja, aber darüber hinaus sieht es mau aus.

    Viele Grüße frimer14

  • labarnas
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    • 23. Februar 2021 um 05:31
    • #187

    @frimer14, eine eigene Zusammenstellung. Das liest sich sehr gut. Kannst Du nicht, wenn Du möchtest, mal ein oder zwei Dinge hier vorstellen?

    Mein Schwerpunkt lag eher auf den Besonderheiten des Satzes. Ist aber nicht viel, weil nur ergänzend gesammelt.

    Grüße

    labarnas

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  • labarnas
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    • 23. Februar 2021 um 16:55
    • #188

    Nachtrag zur Literatur - es gibt von Kehl - "SBZ-Spezialkatalog "Aufdruckabarten ..." Allgemeine Ausgaben"- klick (Affiliate-Link)

    Das Beispiel listet leider nur die Michel-PF (Aufdruck) auf und schätzt die Seltenheit mit »R« seltene Aufdruckart ein.

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  • peony61
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    • 7. März 2021 um 08:23
    • #189

    Hallo,

    ich bin gestern von labarnas auf dieses Thema aufmerksam gemacht worden. Er hatte auf meiner Website entdeckt, dass ich erste Zwischenergebnisse meiner Arbeit an den SBZ-Aufdrucken online gestellt habe.

    Ich muss gestehen, die Maschinenaufdrucke waren bisher etwas stiefmütterlich behandelt worden. Im Lauf der Jahre habe ich sehr viel zum Thema Köpfeserie zusammen gekauft und in den Alben waren immer seitenweise Marken aus den Nachbarserien. Damit sind auch einige Kilo an SBZ-Aufdrucken zusammen gekommen. Durch einen Umzug musste ich nun mal alles etwas ordnen. Habe kistenweise Material für eine Auktion aussortiert, alles DR, Bund, Berlin, DDR ab 1970 geht demnächst bei Gerald in Dessau unten den Hammer. Aber die SBZ-Bestände, Kontrollrat und DDR bis zumindest 1959 wurden gerade mehr oder weniger intensiv sortiert. Zumindest bei je einer Tüte je Wertstufe bin ich angekommen.

    Unter den Bögen waren immerhin 30 SBZ-Aufdruckbögen, die ich mal hier oder da als Beifang dabei hatte.

    Daraus ist in der letzten Woche eine eigene Version meiner Bogendatenbank geworden.

    Machbarkeitsstudie SBZ-Aufdrucke (Aufdruckfehler)

    Ziel dieser Studie ist es, die Bogenfelder der Aufdrucke mit dem bewährten System der Bogendatenbank vergleichbar zu machen und die Aufdruckfehler einer systematischen Erforschung zu unterziehen.

    Fragestellungen: 1. Lassen sich die zum Aufdruck verwendeten Platten einzelnen Druckereien zuordnen? 2. Stimmen die Michel-Angaben zu den Bogenfeldern bei den katalogisierten Plattenfehlern? 3. Treten die Fehler auch auf anderen Feldern auf? 4. Wenn ja, lassen sich diese voneinander abgrenzen? 5.Wie sind die Aufdruckplatten aufgebaut? 6. Gibt es Multiple Merkmale?

    Einen ersten Link habe ich vor wenigen Tagen auf die Newsseite gestellt. Die Navigation funktioniert und eine erste Fundtabelle ist befüllt.

    Sicher ein anderer Blickwinkel als bisher hier gewesen ist, aber vielleicht kommt man so in der Thematik weiter.

    Warum gibt es eigentlich keine eigene Gruppe für die SBZ-Aufdrucke? Wäre in der Arge SBZ genauso zu Hause wie im Philatelistenclub Berlin-Mitte e.V.

    Schönen Sonntag noch

    Carsten

    http://www.k%c3%b6pfe1.de

  • labarnas
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    • 7. März 2021 um 10:20
    • #190

    @peony61, danke fürs Reinschauen :)

    Ja es wäre die Sache wert. Denn es fehlt an einer guten Systematik. Wenn das ARGE SBZ Treffen dieses Jahr stattfindet, werde ich das dort mal ansprechen.

    Grüße

    labarnas

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  • peony61
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    • 7. März 2021 um 10:47
    • #191
    Zitat von labarnas

    @peony61, danke fürs Reinschauen :)

    Ja es wäre die Sache wert. Denn es fehlt an einer guten Systematik. Wenn das ARGE SBZ Treffen dieses Jahr stattfindet, werde ich das dort mal ansprechen.

    Grüße

    labarnas

    ich werde auch kommen zum Arge Treffen. war ja schon einige mal in Wernigerode dabei

    http://www.k%c3%b6pfe1.de

  • peony61
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    • 7. März 2021 um 19:19
    • #192

    Hallo labarnas,

    Ich habe in einem Beitrag von Dir 2020 folgendes gefunden:

     Deshalb werden die aus diesem Verfahren resultierenden Flecken, Abplatzungen, Fehlstellen nicht erfasst, weil zufällig.

    Das ist nicht die richtige Definition für Druckzufälligkeiten, auch hier nicht.

    Ein Plattenfehler ist, wenn er bei der Herstellung der Druckplatte entstanden ist. Das heisst, alle mit dieser Platte ausgeführten Drucke müssen ihn aufweisen.

    Wenn man weiss, dass eine Platte bei diesem Druckverfahren nur für 20 bis 30.000 Druckgänge durchhält, kann man zusammen mit der Gesamtauflage der Überdruckmarken ausrechnen, wie viele Druckplatten zum Überdrucken erforderlich waren.

    Offene Fragen: Restbestände versus Neudrucke der Urmarken.

    Druck auf einzelne Schalterbögen versus 4er Druchbögen. Im letzteren Fall liegen zeitgleich immer 4 synchron laufende Druckplatten vor.

    Zurück zum Anfang.

    Jede Abplatzung, Fehlstelle, jedes Kratzerchen, das auf allen Aufdrucken mit derselben Platte vorkommt, ist ein stabiler Plattenfehler.

    Einzige Voraussetzung ist die Stabilität und nicht das Aussehen oder die Größe.

    Was dann letztlich im Michel landet und ob Herr P. immer die richtige Brille aufhat, ist eine andere Frage.

    Michelkatalogisierungen sind historisch gewachsen und entbehren jeder Logik und halten sich an keine Regeln.

    Druckzufälligkeiten kann man ohne genaue Kenntnis der Druckplatten nicht definieren.

    Viele Grüße

    Carsten

    http://www.k%c3%b6pfe1.de

  • peony61
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    • 7. März 2021 um 19:42
    • #193

    Um die Sache etwas konkreter zu machen, hier ein erstes Beispiel aus der Machbarkeitsstudie:

    Feld 12, erstes e in Sowjetische und g in Besatzungs

    Arbeitsnamen AF12a und AF12c.

    In der Tabelle taucht AF12a bei der einen Hälfte meiner 30 erfassten Bögen auf, AF12c bei der anderen Hälfte.

    Dass es sich nicht nur um zwei Platten insgesamt handelt, ist offensichtlich, viele Fehler treten auf 3-4 Bögen stabil auf und definieren mit ihrer Stabilität jeweils eine Platte.

    Aber diese beiden Fehler sind vielleicht Urfehler der Aufdruckplatten.

    Siehe Tabelle http://www.k%c3%b6pfe1.de/kopfbogen/steu…fdruck_tab.html

    Die Tabelle ist nur der Anfang. Viele zueinander passende Fehler müssen noch zueinander gruppiert werden, und mit steigender Anzahl erfasster Bögen wird die Sache aussagekräftiger.

    Ich habe anschließend mal alle Bilder nach ähnlichen Auffälligkeiten beim ersten e abgesucht.

    520, 820

    913

    984

    985

    1082, 1782

    1112

    1211

    1193

    sind die nächsten Kandidaten.

    So kann man sich jeden Buchstaben ansehen. Die kleinen unauffälligen Deformierungen helfen weiter. Hauptsache, sie sind stabil.

    Viele Grüße

    Carsten

    http://www.k%c3%b6pfe1.de

  • labarnas
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    • 8. März 2021 um 06:33
    • #194

    @peony61, zuerst wiederum Danke für die rege Beteiligung :)

    dann ist das Thema für mich derartig komplex und so wenig erforscht, dass es sicher mehrere gute Gespräche hergibt. Aber so bleibt es eben hier bei einem Schreiben. Das führt immer zum Verknappen.

    Meine Aussage ist nicht bezogen auf die Vorgänge in einer Druckerei, die ich über mehrere Berufsjahre aus der Sicht der Zusammenarbeit ja kenne. Es ging mir mit der Aussage um eine Tatsachenfeststellung. Denn wenn ich Michel-Spezial lese: "verstümmelt, verschmiert bekannt", z. B. Zono (Druckzufälligkeit), dann zeigt es genau den Stand, den wir jetzt haben.

    Das Thema Neudrucke hatten (haben) wir in der Berliner Fachgruppe der ARGE SBZ auf dem Tisch. Mein Eindruck bei allen Prüfern, die wir angefragt haben, war ein Erstaunen, wie das Wort in den Michel-Spezial kommt. Die Berliner Bärenmarken werden bei der Auflage immer rückwärtsgerechnet und bezeichnet als "nicht überdruckt". Diese Auflagenzahlen haben wir versucht zu recherchieren. Es ist für mich ein eigenes Thema. Hat nichts mit den Aufdrucken zu tun. Die einzige echte Quelle ist Julius Müller, der stellt nämlich u. a. fest: "Restbestände" mit Buchaufdruck (sein Katalog 1961, S 470) - "daß die 76z (graurosa getöntem Papier mit mattglänzendem, glatten Gummi) als Urmarke ohne Aufdruck nicht existiert". Die 76 nach seinem Katalog ist die heutige 201 A.

    Übrigens stammen die Auflagenzahlen m. E. alle von Julius Müller, auch die im DDR-Universalkatalog.

    Grüße

    labarnas

    derzeit abwesend

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  • labarnas
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    • 8. März 2021 um 07:17
    • #195

    Dann etwas zur Vorgehensweise. Bin eher für den Weg von oben und aus einer Systematik heraus.

    Es gibt drei Ausgaben mit dem Buchdruck:

    182 bis 197 vorgenommen bei Giesecke & Devrient, Noack

    Plattenfehler:

    PF IV - Schluss-"s" Besatzungs - fehlt (F30)

    PF V - breites "h" Sowjetische (F90)

    PF VI - größeres "g" in Besatzungs- (F90)

    PF VII - ausgewechseltes größeres "S" in Sowjetische (F6)

    PF VIII - verlängertes "w" in Sowjetische (F95)

    PF IX - verkürzter unterer Bogen von "S" in Sowjetische (F25)

    200 A bis 206 B vorgenommen bei Giesecke & Devrient, Noack

    Plattenfehler:

    PF I - Punkt zwischen "sc" in Sowjetische (F93)

    PF II - größeres "g" in Besatzungs- (F90)

    PF III - "o" statt "e" in Sowjetische (F50)

    PF IV - verkürzter unterer Bogen von "S" in Sowjetische (F25)

    207 bis 211 vorgenommen bei Giesecke & Devrient, Noack

    Plattenfehler:

    PF I - Punkt zwischen "sc" in Sowjetische (F93)

    PF II - größeres "g" in Besatzungs- (F90)

    PF III - Wort "Zone" fehlt (keine Feldangabe)

    PF IV - "o" statt "e" in Sowjetische (F50)

    PF V - verkürzter unterer Bogen von "S" in Sowjetische (F25)

    Wenn es eine Form (für Art und Weise) der Druckplattenherstellung gibt (meine Vermutung zwei Reihen, wiederholend durch den PF III bei 200 - 206 bei F10 - nicht so ausgeprägt, - klick, F30, F50 - klick und F70 - klick), dann ist doch offensichtlich, dass alle Aufdruckfehler aus 200 - 206 auch in 207 - 211 vorkommen. Die Aufdruckplatte PF IV und IX aus 182 - 197 kommt in allen drei Ausgaben vor.

    Deshalb wäre es wichtig bei Darstellungen von Aufdruckmängeln immer den Aufdruckplattenfehler anzugeben und das größere "g" und den verkürzten unteren Bogen des "S" bevorzugt zu betrachten.

    So kommt bei dem Aufdruckfehler F25 bei der 200 immer auf F88 ein verstümmeltes "o" vor - klick .

    Am einfachsten ist die These, dass sich Fehler auf den Nebenmarken des Bogenfeldes (viele Sammler haben Paare oder 4er-Stücke) sich über alle drei Ausgaben wiederspiegeln müssten.

    Dann wäre für mich ein Ziel mit derartigen Aufdruckfehlern zumindest in Teilen eine Bogenfeldbestimmung zu ermöglichen. Dies kann bei der 200 A und B, bei den anderen weniger durch die Urfehler bei den Bärenmarken flankiert werden.

    Grüße

    labarnas

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  • peony61
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    • 8. März 2021 um 20:20
    • #196

    Hallo Labarnas,

    Bei der Köpfeserie habe ich 2007 begonnen, und ich glaube, dass ich erst bei einer Wertstufe mit grosser Wahrscheinlichkeit weiss, wie viele verschiedene Platten zur Anwendung kamen, und das ist die 25 Pf mit 9 unterscheidbaren Platten.

    Bei anderen Wertstufen gehen wir über 20.

    Wie viele Druckereien haben die Aufdrucke ausgeführt?

    Es dürften sicher mehr als 20 Platten werden.

    Man braucht einen langen Atem, viele Mitarbeitende, die ihre Bögen auf den Scanner legen und viel Geduld.

    Ein Anfang ist gemacht. Bin gespannt, wer noch mitdenkt und Argumente liefert.

    Viele Grüße

    Carsten

    http://www.k%c3%b6pfe1.de

  • labarnas
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    • 9. März 2021 um 07:54
    • #197

    Guten Morgen,

    dann mal zu hier bei den Berliner Bärenmarken die Aufdruck-Plattenfehlertypen (werde die Bogenform Stück für Stück ergänzen). Die PF-Typen hatte ich hier aufgelistet:

    NrMi.-NrAF-TypBogen
    17200 BIV  Feld 25DII-III
    18200 AII  Feld 90AI
    19200 BIV  Feld 25DII-III
    20200 AI  Feld 93CIII
    21200 AI  Feld 93DII-III
    22200 BIV  Feld 25BIII
    23200 BIV  Feld 25DII-III
    25201 AI Feld 93CIII/1
    26202 A(IV) Feld F25 fehltBII
    27203 AII  Feld 90DIII
    28204 AI Feld 93AIII TA1
    29205 A(I o. II) Feld F93 / F90 fehltAIII
    30206 A(IV) Feld F25 fehltAII

    derzeit abwesend

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    Literaturliste (Stand Januar 2022)

    Einmal editiert, zuletzt von labarnas (12. März 2021 um 18:20) aus folgendem Grund: ergänzt

  • peony61
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    • 12. März 2021 um 15:38
    • #198

    Hallo Labarnas,

    danke für den Stick mit den Scans. Da wächst die Datenlage schon erheblich weiter. Die Scanqualität ist genau richtig. Leider war die Woche etwas stressiger als normal, deshalb komme ich erst heute wieder an den Computer.

    Am Montag saß ein Pendler aus München bei mir auf dem Behandlungs-Stuhl, und am Donnerstag kam der Anruf vom Gesundheitsamt: positiv auf die britische Variante. Zum Glück war ich vollgeschützt und ich habe nicht viel gemacht bei ihm außer einen Befund und die Anamnese, aber meine Angestellte, die bei ihm danach die Zahnreinigung gemacht hat, ist jetzt für 2 Wochen in Quarantäne trotz FFP2 etc.

    Ich war jetzt täglich testen...

    Irgendwas hat einige gerade bearbeitete Dateien zerhackt, wofür ich keine Erklärung habe. Konnte alles aus einer Sicherung rekonstruieren, aber ich muss erst mal den Fehler finden. Vielleicht beißt sich mein altes Star Office 5.2 doch zu sehr mit dem schicken Windoof 10. Das wäre ein herber Rückschlag, denn in dieser Konstellation hatte ich die alte Arbeitsgeschwindigkeit zurückgewonnen, die ich seit Jahren schmerzlich vermisst hatte. Bis Windows XP ging alles super, aber seit 7 lief das Star Office nur auf einer Parallel-Installation, und die Fundtabellen gehen nicht mit OpenOffice oder so, da werden laufend Links verkürzt, und das ist fatal.

    Leider halten einen Technik-Probleme immer wieder davon ab, produktiv zu arbeiten oder besser gesagt effektiv zu forschen.

    Beim Schneiden der ersten 4 Bögen sind schon mindestens 20 neue Auffälligkeiten aufgetaucht. Die Aufdrucke sind wirklich ein wahres Füllhorn und es lohnt sich, daran weiter zu basteln. Und in der hohen Auflösung wird es anschaulich.

    Schönes Wochenende

    Carsten

    http://www.k%c3%b6pfe1.de

  • peony61
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    • 12. März 2021 um 15:52
    • #199

    Nur graue Theorie? ich bring mal zwei Beispiele

    Das e von Besatzungs ist sehr variabel, es gibt nach rechts geneigte Abschlüsse, gerade, runde und nach links abschüssige

    Für jede Form habe ich ein Beispiel hochgeladen. Ist nur sicher erkennbar bei saueren, unverschmierten und wenig abgenutzten Platten, aber vielleicht ein Baustein zur Kartierung.

    Ich habe auch versucht, die Aufdrucke und deren Abstände zu vermessen, bin aber noch nicht weit genug gekommen, weil meine Scans noch nicht ausreichend geeicht sind. Scanner bilden an den Rändern nicht immer mit der gleichen Metrik ab, wie in der Mitte, deshalb muss man bei Scannen den Maßstab mitscannen.

    Auf der Suche nicht transparantem Millimeterpapier oder Folie habe ich PDF-Vorlagen gefunden.

    Doch bei Ausdrucken auf eine Folie, die ich so gefunden habe, ist die Folie am Druckkopf des Laserdruckers angeklebt und ich musste die Kiste komplett auseinanderbauen, bis er wieder ging.

    Laserdrucker-geeignete Folie ist unterwegs, dürfte morgen im Briefkasten sein.

    Bin mal gespannt auf die Ergebnisse. Ohne Eichung habe ich zwischen den Breiten der einzelnen Aufdrucke schon ziemliche Abweichungen gefunden, und untereinander sind sie auch nicht richtig ausgerichtet.

    Viele Grüße

    Carsten

    http://www.k%c3%b6pfe1.de

  • peony61
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    • 12. März 2021 um 15:54
    • #200

    Das zweite Beispiel ist das abgeschrägte h Feld 78

    Scheint auch ein Fehler zu sein, der über viele Plattengenerationen vorkommt

    http://www.k%c3%b6pfe1.de

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